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VERTIIF.ILUNG DER MITTLEREN TEMPERATUR.
Faulhorn im Berneroberlande. Nördl. Br. 4G° 40' 31,G". üestl. L. von Paris 5° 39' 49,22". Höhe 2683 M. 82G0 P. F.
Die Temperatur der Sommermonate, welche auf den Beobachtungen vonKÄMTZ,Martins und Bravais beruht, wurde bereits in unseren früheren UntersuchungenS. 328 mitgetheilt. Martins hat im Anhänge zur französischen Ausgabe von Kämtz’Meteorologie auch das Jahresmittel berechnet. S. 490.
Es ergaben sich folgende Temperaturen:
Juli 2,5
Juli 4,0
August 3,5September 1,5Jahr —2,33
Törbel im Wallis . Auf den Abhängen zur linken Seite des Vispachthales, ober-halb Stalden. Nördl. Br. 46° 11'. Oestl. Länge von Paris 5° 32’.
Höhe 15G0 M. 4802 P. F.
Törbel liegt auf einem Abhange, 2G10 Fuss über der Thalsohle der Visp . DieExposition des Abhanges ist S. O.
Die Beobachtungen wurden während der Jahre 1847, 1848 u. 1849 von HerrnRector Ruppen gemacht, der die Güte hatte mir diese Beobachtungsreihen ebensowie die folgenden von Saas-Tamatten mitzutheilen.
Die Beobachtungsstunden wurden in den einzelnen Monaten verändert; die Mor-genbeobachtung wurde im Winter um 7 Uhr, im Sommer um 5 Uhr, meist mit der Zeitdes Sonnenaufganges zusammenfallend, gemacht. Die Zeit der Abendbeobachtungenwar im Winter um 5 h p. m., im Friihlinge und Herbst um 6 h , im Sommer um 7 h .
Die Höhe ist vom Domherrn Berciitold bestimmt.
Um die Stundenmittel für die Beobachtungsperiode in mittlere Temperaturenzu übertragen, benützte ich das Stundentableau für den St. Bernhard. Die Reduc-tion aut wahre Mittel ist ebenfalls auf die Beobachtungen am St. Bernhard ge-gründet. Die Correctionen für die Jahre 1847, 48, 49, welche sich am St. Bern-hard ergeben, sind in der zweiten Spalte der folgenden Tabelle enthalten.
1) Martins und Bäavais bestimmten zugleich die Zahl sämmtliclier Pflanzen, die sich auf demobersten Felsenkegel befanden. Derselbe hat eine relative Höhe von 80 Meter und 4^- Hectar Ober-fläche. Sie fanden dort nahe 200 Pflanzenspecies, darunter 12(i Phanerogamen , die im Sommer stetszur Blüthe gelangen.