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VERTUE1LUNU DER MITTLEREN TEMPERATUR.
2. Nördliche Gruppe. Reaum.
Januar
2,02
2,84
2,08
2,84
Februar
1,42
1,38
0,95
1,78
März
0,69
0,50
0,70
0,56
April
0,67
1,11
1,11
1,09
Mai
1,15
1,37
1,12
1,11
Juni
0,91
0,99
1,39
0,83
Juli
1,07
0,91
1,23
1,41
August
1,05
1,18
1,47
1,61
September
1,14
1,38
1,35
0,71
October
0,83
1,40
0,78
1,14
November
0,66
1,03
0,74
1,11
December
1,58
1,53
1,91
1,75
Mittel
1,09
1,30
1,24
1,33
Obgleich die Höhe einen sehr deutlichen abstumpfenden Einfluss auf die Extremeausübt, wenn man die Temperaturen direct unter sich vergleicht, so scheint sichdoch bei den Abweichungen der Monatsmittel von mittleren Verhältnissen kaumin den Wintermonaten ein ähnlicher ausgleichender Einfluss in Beziehung auf ihreabsolute Veränderlichkeit erkennen zu lassen. Selbst Genf und St. Bernhard gebensehr geringe Unterschiede, obwohl der Höhenunterschied sehr bedeutend ist.
Die Tabelle B. 1 zeigt, dass sich auch die mittlere Veränderlichkeit am St.Bernhard von jener in Genf und St. Jean de Maurienne nicht wesentlich unter-scheidet.
Weniger specielle Vergleichungen könnten hier in ähnlicher Weise täuschen,wie die Annahme, dass der April der Vorzugs weis veränderliche Monat des Jahresist. Dove hat bekanntlich nachgewiesen, dass der April zu jenen Monaten gehört,welche die hier besprochene Veränderlichkeit am geringsten ergeben. Auch in grossenHöhen ist es häufiger, als in den tieferen Regionen, dass Nebel und heiterer Himmel,Temperaturen unter und über dem Frostpunkte, Schnee und Regen in raschen Oscil-lationen sich folgen. Aber die Grösse des Unterschiedes ist nicht bedeutend, undwirkt daher auf die Monatsmittel verschiedener Jahre wenig ein. Die Abwechslungzwischen Schnee- und Regenfällen dürfte wohl ebenfalls wesentlich dazu beitragen,für den Monat April in unserer Breite, für sehr hohe Punkte fast in allen Monaten,dem China scheinbar den Charakter grosser Veränderlichkeit zu geben. (An hohen