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CONSTRUCTION.

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wäre, um ein in allen Theilen richtiges Hölienprofil zu construiren, beschränkt mansich auf die Bestimmung weniger Punkte, und trägt die zwischenliegenden etwa nachden allcremeinen Neigungsverhältnissen annähernd ein.

Das Aneroid bietet nun, wenn es zugleich öfters mit dem Barometer direct ver-glichen wird, sehr gute Anhaltspunkte, um alle charakteristischen Niveauverschie-denheiten des Terrains mit einer für die Profilzeichnung mehr als hinreichenden Ge-nauigkeit zu bestimmen.

Wir hatten Gelegenheit zwei Aneroide, eines von Lerebours * 1 und Secretanin Paris, und eines von Hohnbaum in Hannover durch wiederholte, und in sehrverschiedenen Höhen ausgeführte Vergleichungen mit dem Barometer zu prüfen.

Obwohl die im Folgenden erörterten Correctionen in Beziehung auf ihre absoluteGrösse für jedes Instrument verschieden sind, so wiederholt sich doch die Art derFehler ziemlich allgemein bei jedem Aneroid in ähnlicher Weise. Vielleicht dürftenauch einige der folgenden Bemerkungen Veranlassung sein, einige Aenderungen au-zubringen, welche die Anwendbarkeit dieses schönen Apparates verbessern.

Im Aneroidbarometer wird der Zeiger, welcher den Luftdruck angiebt, dadurchbewegt, dass eine fast luftleer gepumpte Büchse sich ausdehnt oder zusammenzieht,je nachdem der Luftdruck fallt oder steigt. Der luftleeren Büchse ungefähr gegen-über befindet sich eine Metallspirale, welche den Bewegungen der Büchse entge-genwirkt; die Veränderungen für einen bestimmten Unterschied des Luftdruckeswerden dadurch kleiner und gleichmässiger. Die Bewegung eines Cylinders, dervertical auf der Büchse steht, wird durch eine Curbel und ein System von Fühl-hebeln in die kreisförmige Bewegung des Zeigers verwandelt.

Die Scala trägt eine Kreisth^ilung, die bei vielen Instrumenten die ganze Peri-pherie einnimmt. Die Abstände der einzelnen Theile, die als Millimeter oder Li-nien bezeichnet sind, haben gewöhnlich auf der ganzen Theilung unter sich einegleiche Grösse.

Die mechanische Verbindung der sich bewegenden Theile ist aber in den mei-sten Instrumenten eine solche, dass bei einer gleichförmigen Theilung das Ane-roidbarometer einen zu geringen Druck anzugeben scheint, wenn der Zeiger bereitseinen bedeutenden Theil der Peripherie durchlaufen hat. Diese Abweichung wurdeneuerdings an einigen Instrumenten von Ortung und von Jmme dadurch sehr ver-ringert oder ganz vermieden, dass der Durchschnitt der Welle, auf welcher dieKette sich aufrollt, nicht ein Kreis, sondern eine Spirale ist. Jedenfalls ist es

als die Bestimmung durch das Barometer. Nur dadurch wird diese Art der Beobachtung ungemein wich-tig , weil das Thermometer ungleich sicherer transportirt werden kann, als das Quecksilberbarometer,

1) Das erstere wurde uns durch die Güte des Herrn von Bibra in Nürnberg zur Vergleichungüberlassen.