TEMPERARTUBESTIMMUNGEN DER ATMOSIIÄRISCIIEN NIEDERSCHLÄGE.
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F. (1852.) Huthhaus im Höllenthale. 1502 M. 4025 Par.F.
No. 24. 17. September a. 10 h 50' a. m. Luft 8,0° C. Regen 8,9° C.
„ b. 1P 10' „ „ 8,1 „ „ 8,6 „
Sehr gleichmässiger Regen, der bereits die ganze Nacht angehalten hatte.Westwind.
c. 9 h p. m. Luft 8,9° C. Regen 10,6° C.
Ziemlich heftiger Regen bei lebhaftem West-Süd-Westwinde.
Die Menge des Regens im Ombrometer vom 17. bis 18. Sept. betrug 23 M. M.in 24 Stunden.
No. 25. 21. September a. 9 h 30' a. m. Luft 9,1° C. Regen 11,1° C.
Massig starker Regen, in einem hölzernen Gefässe bestimmt, das entleert wurde,nachdem es einmal mit Regenwasser gefüllt war, und dann bei zweimaliger Wieder-holung des Versuches sehr übereinstimmende Resultate ergab, nämlich das eine Mal10,9° C., das andere Mal 11,3° C.
b. 4 h 30’ p. m. Luft 9,5° C. Regen 10,2° C.
Sehr heftiger Regenschauer.
c. 5 h 15’ p.m. Luft 9,2° C.
Regen mit Hagel vermischt. Temperatur des Regens allein 7,2° C. (siehe un-ten Seite 467).
No. 26. 22. September 10 h 15' a. m. Luft 3,5° C. Regen 4,9° C.
Heftiger Regen, im Ombrometer bestimmt.
No. 27. 23. September a. 8 h a. in. Luft -1,95° C. Schnee.
b. 10 h „ „ ~I - 2,3 n „
Westwind. Nur wenig tiefer als das Huthhaus verwandelte sich der Schnee infeinen Regen.
Wenn in hohen Gebirgen Regen- und Schneefälle abwechseln, lässt sich sehrhäufig selbst bei Regen, die rasch auf einen Schneefall folgen, eine sehr merklicheTemperaturverschiedenheit zwischen den beiden Niederschlägen beobachten. DieseVerhältnisse scheinen sich auch bei den Niederschlägen in den Ebenen zu wieder-holen und besonders zur Zeit der letzten und der ersten Schneefälle im Jahre ein-zutreten. Die latente Wärme des Schnees dürfte die wesentlichste Ursache sein;die Schneeflocken werden im Herabfallen allmählig schmelzen und kleiner werden,ohne ihre Temperatur zu ändern, während ein feiner Niederschlag, der bereits inForm von Regen angefangen hat, gewöhnlich sehr wenig von der Lufttemperaturabweicht. Bisweilen hat auch entschieden der Umstand grossen Einfluss, dassSchnee und Regen in solchen Fällen aus Wolkenschichten von verschiedenen Hö-hen fallen. Die folgenden Beobachtungen bieten einige Beispiele für ähnliche Ver-hältnisse.
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