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1‘ENNINISCHE ALPEN. A. UMGEBUNGEN DES MONT - BLANC.

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Die Höhe von 1, 3 und 7 wurdp der Vollständigkeit wegen annäherungsweisebestimmt; der Bossons - und Taeonaygletscher sind nur als 1 Gletscher aufgeführt,weil sich die Trennung zwischen beiden nicht bis in das Firnmeer erstreckt. Essind diese beiden Enden nur durch die Spaltung eines einzigen Gletschers längseiner dazwischen liegenden Felsenmasse entstanden. Aehnliche Trennungen kommenoft vor, aber gewöhnlich ist der trennende Felsenkamm weit kürzer; als solcheFormen sind die Enden des Macugnaga-, des Rosenlauigletschers, der Pasterzeu. s. w. zu nennen.

Die secundären Gletscher dieser Gruppe sind am zahlreichsten in der Alleeblanche, im Val Ferret und auf der Nordseite des Mont-Blanc im Drancethal;manche sind als secundäre Gletscher von ziemlicher Ausdehnung.

Einige andere befinden sich auf den Abhängen zur Seite der grösseren Glet-scher, vorzüglich des Glacier des Bois, des Argentieregletschers u. s. w.

Die Zahl der secundären Gletscher fand ich mit gleichzeitiger Benützung dersardinischen Originalaufnahmen und der Karte des Glacier des Bois von Foiibesgleich 54; ich glaube jedoch in runder Zahl 60 annehmen zu dürfen.

Die Höhe des Alleeblanchegletschers, der aus drei Zuflüssen besteht und dasoberste, westliche Ende dieses Thaies einnimmt, fand ich 6650 Fuss; jene der Glet-scher von Pre de Bar und Triolet, die in ähnlicher Weise das Val Ferret schliessen,kann nach Saussube’s Bestimmung der Höhe von Pre de Bar zu 6200 bis 6300 >angenommen werden. Xm Drancethale erreichen die Gletscher noch etwas grössereTiefen. «

Die höchsten Stände zeigen die kleinen Seitengletscher auf jenen Bergabhängen,an deren Fusse Gletscher erster Ordnung das Thal ausfüllen. Die Gletscher auf denAbhängen der Aiguille de Charmoz, auf dem Mont-Blanc , des Mont-Tacal gehö-ren wohl zu den höchsten in dieser Gruppe. Die mittlere Höhe wird aber durchsie nur wenig verändert, da dieselben nicht zahlreich sind. Sie kann hier für alleGletscher zweiter Ordnung im Mittel zu 0600' = 2150 M. angenommen werden.

Für die Gletscher in den Umgebungen des Mont-Blanc erhalten wir daher fol-gende Resultate:

Zahl der Gletscher 68, davon 8 primäre, 60 secundäre.

Verhältniss der primären zu den secundären = 8:60 = 1:75.

Mittlere Höhe der primären Gletscher 4310' 1450 M.

,, secundären „ 6600' 2150 ,,

Gletscher im Allgemeinen 6330’ 2060

V 71 ” ”

B. Umgebungen des Monte-Rosa .

Sie sind hier von dem grossen St. Bernhard- und dem Simplonpasse begrenzt.Da hier die Erhebung allgemeiner ist, finden sich auch die primären Gletscher nichtauf die Abdachungen des Monte-Rosa selbst beschränkt.

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