HÖHEN VERHÄLTNISSE.
521
senschaften. Februar 1850; ferner die zahlreichen, wichtigen Beobachtungen vonHauer, Czizek, Lipold, Kudernatscii, Suess und Anderen in dem Jahr-buche der k. k. geologischen Reichsanstalt 1 .
Geognostische Karte von Tyrol und Vorarlberg in 11 Blättern, herausgegeben vondem geognostisch- montanistischen Verein. 1851.
Höhen Verhältnisse.
Zur näheren Begründung der Höhen, welche auf der Karte eingetragensind, habe ich ein Verzeichniss der gemessenen Punkte mit Angabe der Beobachterund der verschiedenen Resultate zusammengestellt. Es wurden hierzu die folgendenBeobachtungsreihen und Arbeiten benützt:
Die barometrischen Beobachtungen, welche ich in Gemeinschaft mit meinemBruder im Jahre 1852 angestellt habe, S. 86—09 dieses Buches. Ferner die Be-stimmungen einiger Punkte dieses Gebietes im Jahre 1847 u. 1848, mitgetheilt inunseren früheren Untersuchungen 1850. Die Höhe einiger Quellen (in Cap. V diesesBuches) konnte auf der Karte nicht eingetragen werden. Die Höhe der oberenGrenze der erratischen Blöcke ist das Mittel aus mehreren Barometer Ablesungenan den verschiedenen Punkten ihres Vorkommens.
Lamont, Verzeichniss der in Bayern gemessenen Höhepunkte. 2te Aufl. 1851.
Partscii, in Waltiier’s topischer Geographie von Bayern . 1844. S. 300.
Winkler, in Waltiier.
Weiss, Süd-Bayern’s Oberfläche nach ihrer äusseren Gestalt. 1820.
Geologische Karte Tyrol’s, in 11 Blättern 1851. Die Höhen sind hier inWiener Fuss eingetragen, in meinem Verzeichnisse jedoch in Pariser Fuss verwandelt.
Seit dem Drucke unserer Beobachtungen in der ersten Abtheilung dieses Werkessind mir noch die zahlreichen und werthvollen hypsometrischen Bestimmungen in denbeiden folgenden Arbeiten bekannt geworden:
SeNDTNER, Vegetationsverhältnisse von Süd-Bayern: München 1854 S. 151 fl'.
Trigonometrische Höhenbestimmungen aus der nicht veröffentlichten Beschrei-bung der Landesgrenze zwischen dem Königreich Bayern und-Tyrol und Vorarlberg ,von Sendtner in dem angeführten Werke ausgezogen. In dem folgenden Verzeich-nisse sind dieselben mit Gr. Beschr. bezeichnet.
Um die nöthige Gleichförmigkeit in der Citation der Höhen durch das ganzeBuch nicht zu stören, schien es mir am besten, im Allgemeinen unsere Resultate
1) Die ausführliche Abhandlung v. Hauers: „über die Gliederung der Trias-, Lias - unb Juragebildein den nordöstlichen Alpen“, Jahrb. der geolog. Reichsanst. IV 1853 S. 715, in welcher die Resultateder bisherigen Beobachtungen zusammengestellt sind, erhielt ich leider erst, nachdem der Druck diesesCapitels beinahe beendigt war.