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GEOLOGISCHE VERHÄLTNISSE DER ZUGSPITZE UND DES WETTERSTEINS.

Par. Fuss.

Gr. Beschr.

(7083 Weiss, östliche Spitze.)Gr. Beschr.

G. Karte Tyrol’s.

= 2954 Meter oder 10122bayer. Fuss.

Mittel aus unseren zweibarometrischen Beobachtun-gen , berechnet nach demPeissenberge, Innsbruck undder Hinterangerhütte (9090)und aus den trigonometri-schen Bestimmungen vonBonne u. Brousskaü (9086)und von Weiss (9099). Vgl.S. 91.

Seit dem Drucke der Beobachtungen in der ersten Abtheilung dieses Buchessind mir noch bekannt geworden: Eine trigonometrische Messung der Zugspitze aus der Beschreibung der Landesgrenze zwischen Bayern und Tyrol zu 9088 P.F.(Höhe des Pflasters der Frauenkirche, wie bei uns = 1509' angenommen); fernereine Messung von Sendtner zu 9024 P. F., beruhend auf einer Aufnahme des Ze-nithai winkeis vom Gipfel der Alpspitze aus, wobei die Höhe der Alpspitze = 8005'zu Grunde gelegt ist; eine barometrische Bestimmung Sendtner’s im August 1853ergab 9150 P.F.; bei diesen beiden Höhenbestimmungen ist das Pflaster der Frauen-kirche zu 1597' nach Delcros angenommen. (Vergl. Sendtner’s „Vegetations-verhältnisse Südbayerns“ S. 160.)

Auf der geologischen Karte Tyrol’s ist die Zahl 9326 Wiener Fuss eingetragen,= 9075 Par. Fuss

Wetterstein , altes trigon. Signal. 7044

Wetterstein, Gamskopf, östlich vom Gams- 6591angerle.

Wildermimingeralpe, im Geisthaie. 4352

Zugspitze , westlicher Gipfel am Fusse des Kreuzes. 9094

Topograpliische Bemerkungen.

Construction der Ilorizontalcurven. Die topographische Grundlage derKarte (1:75000), welche dieser Abhandlung beigegeben ist, bilden die betreffendenBlätter der schönen und detaillirten Karten des k. bayerischen Generalstabes (Ver-hältniss 1:50000) und des k. k. österreichischen Generalstabes (1: 144000).

Für meine Karte wurden iiberdiess in der Gruppe der Zugspitze und des Wet-tersteines die Horizontalen in Abständen von je 1000 Pariser Fuss construirt, siesind auf einer ßeduction im Maassstabe von 1 :200000 eingetragen.

Als Grundlage zur Construction dieser Horizontalen wurden benützt:

Erstens, die zahlreichen Höhenbestimmungen in diesem Gebiete, welche in dervorhergehenden Tabelle zusammengestellt sind.