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ÜBER DAS KAISERGEBIRGE.
gen befindlichen Quellen No. 3, 4 und 5 mit jenen von No. 1 und 2, da die Höhen-differenzen hier nur einige hundert Fuss betragen.
Die am Schlüsse der Tabelle beigefügte Vergleichung der Quelle im GrünenGraben bei 3480' mit jenen vom Duxerer und im Bärenbache ergiebt, im ersterenFalle wegen der kälteren nördlichen Lage der oberen Quelle eine sehr rasche Tem-peraturabnahme; das Mittel beider Vergleichungen (680') nähert sich hingegen soziemlich der für die Alpen im allgemeinen gefundenen Zahl.
Pfiaiizengeographische Beobachtungen.
Ich werde hier versuchen, zuerst eine kurze Uebersicht einiger der wichtigstenVegetationsgrenzen in dem Kaisergebirge zu geben, und hierauf eine Zusammenstel-lung jener Pflanzen folgen lassen, welche ich im Staude war, an einigen der höhergelegenen Punkten dieses Gebirges aufzufinden. Bei der Einsammlung wurde alleSorgfalt darauf verwendet, die Pflanzen der verschiedenen Localitäten getrennt zuerhalten; bei der Bestimmung derselben erfreute ich mich der gütigen Beihülfe vonHerrn Dr. O. Sendtner, dem ich hiermit meinen verbindlichsten Dank wiederhole.
Obere Grenze einiger der wichtigsten Pflanzen.
Höhe Par. Fuss.
2400
2600 bis 29004319
Zea Mays L. ; letzte Felder am Wege zur Duxeralpe.
Mittlere Grenze des Ackerbaues.
Fagus sylvatica L. ; zwischen der Steinbergeralpe und der Scharte;in nordwestlicher Lage.
Pinus Abies L.; obere Grenze auf der nördlichen Abdachung 5000 bis 5100des "Wesberges und des Scheflauerkaisers.
Pinus Abies L. und Pinus La rix L; Mittel für die Abdachung 5400 bis 5500des Kaisergebirges gegen Elmau und Scheffau , in südlichen, süd-östlichen und südwestlichen Lagen.
Strauchregion, obere Grenze; sie ist vorzugsweise durch Pinus 6000 bis 6300Pumilio Haenke gebildet; Mittel auf der südlichen und südwest-lichen Abdachung der Treffauerspitze, und auf dem westlichenund nördlichen Abfall des Scheflauerkaisers.
Die Höhe der Schneegrenze liegt in der nördlichen Nebenzoueder Alpen, nemlich in der nordöstlichen Schweiz, in Bayern undOesterreich im Mittel bei 8000 bis 8200
Das Kaisergebirge reicht selbst in seinen höchsten Spitzen nicht bis zu
Schneegrenze empor.
Das Auftreten von T ieffirnen (Bas neves der französischen Alpentheile)
lässt sich jedoch auch hier beobachten. Einzelne kleine Schneemassen, die sich das