Antheil hat, versuchten wir, durch Herrn von Humboldt darauf aufmerksam ge-macht, die mittlere Höhe zunächst für diese Ebenen specieller zu berechnen.
Im Folgenden sind die einzelnen Anhaltspunkte für diese Bestimmungen zu-sammengestellt. Diese Ebenen sind zugleich auf der kleinen Alpenkarte Taf. XVIIIdurch verschiedene Schraffirung unterschieden.
Höhe der Ebenen, welche die Alpen umgeben.
I. Am niedrigsten und zugleich am wenigsten ausgedehnt sind die Ebenen amwestlichen Iiande der Cottischen Alpen und der Meeralpen.
Der Rhonespiegel zeigt folgende Abdachungen:
bei Lyon an der Saöne. 162 M. 499 P.F.
bei der Mündung der Isere.HO „ 239 „
bei Valence.106 „ 326 „
bei der Brücke von Avignon (provenpalische Ebene) 14,5 „ 45
II. Die Hochebene der Schweiz zwischen den Alpen und dem Jura wird imNordosten vom Bodensee, im Südwesten vom Genfersee begrenzt. Ihre Länge ist35 Meilen, die grösste Breite erreicht sie zwischen dem Tlmnersee und der Ausbie-gung der Aar nach Osten (bei der Einmündung der Saane ), nahe 8 geogr. Meilen.Ihr Flächeninhalt beträgt gegen 230 Quadratmeilen. Jener Theil derselben, dernördlich von der Reuss liegt, ist etwas mehr als der übrige von kleinen Hügel-zügen bedeckt.
Ihr unterer Rand ist durch den Genfersee, den Neufchateler-, den Bielersee unddie Aar und den Rhein gebildet. An ihrem oberen Rande sind vorzüglich die Seenzu berücksichtigen, die unmittelbar am Fusse der Alpen liegen.
Als ihre mittlere Höhe kann bei der ziemlich gleichförmigen Abdachung dasarithmetische Mittel aus der Höhe des oberen und unteren Randes betrachtet wer-den. Die Höhenverhältnisse (nach den schweizerisch -eidgenössischen Vermessungen)sind folgende:
Oberer Rand: