Band 
Erster Band.
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von derjenigen, welche wir bewohnen, durch weit aus-gedehnte Meere getrennt, vorhanden sei, mtifstc sich früh-zeitig bei einigem Nachdenken entwickeln, und verliertsich in der Tliat in die graueste Zeit des Alterthums.Es erscheint dem Menschen so natürlich, mit der Einbil-dungskraft die Schranken des Raumes zu überschreiten,ein Etwas jenseits des Gesichtskreises zu ahnen, wel-cher den Meeresspiegel abgriinzt, dafs man selbst in je-nem Zeitalter, wo die Erde noch als eine ebene odernur unbedeutend an ihrer Oberfläche concave Scheibebetrachtet wurde, zu dem Glauben geführt werdenkonnte, es gebe jenseits des Gürtels, welchen der home-rische Ocean bildete, noch eine andere Wohnung fürdie Menschen, eine andere or/.ovuevt], gleich wie dieLökälökä der indischen Mythen, ein Gebirgsring, derjenseits des siebenten Meeres liegen soll. Diese VorStellung mufste sich immer mehr in demselben Maafscentwickeln, als sich die Schiffahrt über die Säulendes Briareus oder Aegaeon hinaus mehr und mehr genWesten ausdclmte, als die Berichte der phönizischenSeefahrer sich vervielfältigten, und man zu einigen,wenn auch oberflächlichen Begriffen über die Umrisseoder vielmehr die umgränzle Gestaltung der Massenunseres Festlandes gelangte. Das groj'se Land , wel-ches, gegen Nord-West belegen, in den Fragmentendes Theopomp als Meropis erscheint, und als Kronl-scher Conlinvnt in zwei Stellen des Plutarch, welchewir weiter unten genauer betrachten werden, hängt,trotz aller geistlosen Spöttereien der Kirchenväter *), mit

') Tertullian . de Palliu , caji. 2 (Opp. cd. Par. 1664, p. 112):Vidcrit .1 na.ximander si plures ( mundus) putal: riderit si e/uis us-piam alias ad Meropas, nt Silenus penes aures Midae blnttit , ap-tas sane grandioribus fabulis etc. Man vergl. auch Tertullian. adv.Hcrmogen. cnp. 25 (Opp. p. 242) überSilenum illum de alioorbe adseverantem.