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nur von Erinnerungen, deren klassischen Ursprung csvoraussetzte, und schenkte seinen eigenen Entdeckungennur so weit Glaubeu, als es Spuren davon bei den Al-ten aufzulindcn wähnte: daher wurde es, bis auf die Zei-ten des Columbus, durch alle kosmographische Träume-reien der früheren Jahrhunderte lebhaft angeregt.
Neben dieser so natürlichen und eben deshalb soallgemein verbreiteten Neigung, mehrere bewohnte, vonden unsrigen durch Meere getrennte Länder anzuneh-men, findet sich ein anderes, nicht minder altes Be-streben , nelnnlich Inseln oder hervorragende Spitzenneuentdeckter Länder als zusammenhängende Theile ei-nes grofsen Festlandes anzusehen. Von diesem letzterenGesichtspunkte aus betrachtete man anfänglich die Britan-nischen Inseln io Cassius, XXXIX, 50; Horns, III,10) und Ceylon (Taprobane oder Sielediva), „ <piaeHrpparcho *) prima pars Orbis alterius dicilur(Mein, III, 7, 7). Neben diesem so charakteristischenAusdruck und in Verbindung mit ihm findet sich beiPlinius die Erwähnung eines Landes der Anlichlhonen.,, Taprobancn alterum orbem esse diu e.vislimalutn esl.Anlichthonum appellatioue.“ ('Plinius , Jlistor. natur.,VI, 22, sect. 21.) Die Geschichte der neueren geogra-phischen Entdeckungen bietet uns dieselbe Neigung dar,durch willkürliche Ausdehnung fantastischer Umrisse undangenommene Verbindungen, Inseln und Festländer, un-
*) Die Hinweisung auf Hipparch kann einigen Anstofs verursachen( Tzschucke , ad Mel ., Vol. II, P. III, p. 251), wenn man sich er-innert, dafs hundert und fünfzig Jahre vor Hipparch, auf dem niacedo-nisrhen Heercszuge, Onesikritus und Megaslhenes schon erkannt hatten,dafs Taprobane eine Insel sei ( Strabo t XV, p. 1011 Almei., p. 689Gas.), eine Meinung, welche selbst schon bei dem Pseudo-Aristoteles(de mundo , cap. 3) ausgesprochen ist, wo Taprobane, als Insel, mitAlbion und lerne verglichen wild. Der Text des Mela (III, 7, 7) isthöchst wahrscheinlich verderbt, wie aus den nachfolgenden W orten: sedquia hahitatur . hervorgeht.