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Erster Band.
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meinschaftlichcn, ganz unbesliinmten Benennung Scythen und Cinnnericr begriff. Die Atlanten der geschichtlichenZeit wohnen ostwärts von den Säulen des Herkules. He-rodot verlegt sie in eine Entfernung von zwanzig Tage-reisen von den Garamaulcn; aber da der Nauie der At-lanten, wie er ausdrücklich bemerkt, mit der Benennungdes Berges Atlas in Verbindung stand, so konnten sienach Westen, jenseits der Säulen des Herkules, gescho-ben werden, je nachdem der Mythus des Atlas-Gebirgesweiter und weiter nach Westen versetzt wurde *). DerKrieg der Atlanten mit den Einwohnern von Gerne undden Amazonen des Trilonsees, der so überaus verworrenvon Diodor von Sicilien erzählt wird, nach welchem derTritonsee an den Küsten des Oceans, nicht an denen desMiltelmcercs liegt (III, 52, 56), umfafst, wenn es anderserlaubt ist, eine bestimmte Oertlichkcit einem Kampfe an-zuweisen, in welchem fabelhafte Wesen, wie die Gorgonen,eine Bolle spielen, das gesammte nord-westliche Afrika ,jenseits des Flusses Triton, der nach Ilerodot (IV, 191)die Glänze zwischen den nomadischen Völkerschaften undden Ackerbau treibenden, seit uralten Zeiten civilisirten, Nationen bildete. Dieselbe Gegend war gewaltigen vul-kanischen Ausbrüchen (n voog iy.rfvni'juccTa ueycc'/.a ) aus-gesetzt, welche Thalsache um so beachtenswerlhcr ist,als Diodor selbst nirgends die Zerstörung der Atlantisdes Solon erwähnt. Der Tritonsee selbst verschwaudin Folge eines Erdbebens und dadurcli herbeigeführ-ten Durchbruches des Bodens, welcher ihn vom Oceantrennte (Diodor . III, 53, 55). Das Andenken an dieseKatastrophe und das Entstehen der kleinen Syrte, wcl-

*) Letronne, Idee s cosmogr. p. 8 und 9. Heeren (a. a. O.Th. II, Abth. I, S. 206, 240; II, 2, S. 438) glaubt, dar* die Richtungder von Ilerodot jenseits der Garamr.ntcn angegebenen Kaiavancnstrafsedie Atlanten de.s Ilerodot in die Gegend zwischen Fezzan und Bomuverlegt.