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torialzone cinnalnn, war, seit den Zeiten Alexander desGrofsen, zuerst von Crates, dann von Aratus , Cleanthesund Cleoinedes angenonmien worden; aber sind diese vierre/'usiones der Gewässer von Osten und Westen nachNorden und Süden, welche auf einer kleinen Welttafelbezeichnet sind, die man hei den Handschriften des Ma-crobius zu finden pflegt (s. cd. Bipontin. p. 151, Tab. II),und auf der die vier Meerbusen fehlen, welche alle grie-chische Geographen angenommen haben, die also gc-wifs nicht mit derjenigen iibcrcinstimmt, welche Macro-bius vor Augen hatte, ein Erzeugnis der Phantasie desGrammatikers, oder hat er sie aus irgend einer unbe-kannten Quelle geschöpft? Der Gedanke, die Erschei-nungen der Ebbe und Flulh durch entgegengesetzte Strö-mungen zu erklären, war übrigens iin Alterthum sehr ver-breitet und auf Beobachtungen der Bewegung des Was-sers in den Meerengen, besonders im Nordosten vonSicilien und im Euripus, welcher Böotien von Euböa trennt, gegründet. U/cerf, der geleinte Verfasser derphysischen Geographie der Alten, bemerkt übrigens mitBeeilt, dafs die Theorie des Macrobius , eines Zeitgenos-sen des Avicnus, einige Aehnlichkeit mit der des Bhe-tors Eumenius und des Dichters Claudius Itutilius JVu-matianus hat * *), welche beide, aus Gallien gebürtig (dereine aus Autun , der andere aus Poitiers ), mit den Erschei-nungen der hohen Finthen an den Westküsten von Frank reich , wie ich glaube, bekannt und vertraut waren. Eu-menius und llutilius betrachten ebenfalls als Hauptursa-
Sgüischen Meeres, lernten das Sclnvarzx Meer früher kennen, als denOccan. Daher wurde ihm, als dem gröfsteu unter den bekanntenMeeresbecken, der Name Pontus (/7orro?) gegeben, gleichwie dergröfstc unter allen Dichtem, Homer, xar’ der Dichter genannt
wurde. (Strabü , I, p. 39 Aliucl., p. 21 Cas.)
*) Eumen. J^negyr. Constant. c. 6. Claud. Rutil. X u -mal. Itinerar. /, 643 (Uhert, Geogr. der Griechen , II, 1, p. 85.)