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Erster Band.
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lichkeit erhallen. Wenn ich hier den Antheil untersu-chen wollte, welchen wirkliche, durch Meeresströmungenund Winde begünstigte Entdeckungen, oder auch die phü-nizischen Mährchen *) die Erzählungen von SehiJ-fnhrern, welche von den äußeren Meeren zuriickkauicn an diesen kosmographischen Begriffen gehabt haben,die sich mit einer gewissen Einförmigkeit wiederholtenund durch eine ganze Reihe der entferntesten Jahrhun-derte hindurch erhielten, so müfste ich mich in eineweitläufige Erörterung cinlassen, welche mich von demvorliegenden Gegenstände entfernen würde und in dermeine persönliche Ansicht von keinem Gewichte seindürfte.Die Ideen, welche die alte Dichtkunst seitJahrhunderten volksthümlich gemacht hatte **), haben ei-nen mächtigen Eintlufs selbst auf die geographischen Sy-steme ausgeübt.

Um zuvörderst die Lage dieses Größten Festlandesdes Plutarch in Bezug auf unsere bewohnte Erde (oi-xovfUvij) aufzufassen, erinnern wir daran, dafs nach derErzählung des Sylla, einer der in dem erwähnten Ge-spräche redend eingeführten Personen, die Insel Ogy-gia ***) fünf Tagereisen von Britannia nach Westenhin entfernt liegt. Ich bediene mich absichtlich desWortes Britannia; denn in einer Stelle des Procop -f-),welche man neuerdings mit der des Plutarch zusainmen-gestcllt hat, ist die Rede von Brittia , einer zwischenBritannia und Thule belegencn Insel. Nach abermaligen

drei

*) Vcvaftn tjomxr/.hr, Pluto de republ. IIT, p. 414 c. Strabo,HF, p. 259 Almei. p. 170 Cas.

*) Letronne , Essai sur le mythe d'Atlas, p. 18.

***) Strabo (MI, p. 458 Alirnl. p. 299 Cas.) verlegt auch ei-nen Berg Ogygia oiyvlor a qo<; (Codd. c uyvyior) nach dem Norden, indie Nähe der Riphiiischen Berge.

*f*) De hello Gotkico IV, 20. (Welcher, Geher die Phisaken desHomer und die Glückseligen Inseln, im Rhein . Mus. I, 2, S. 240.)