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Erster Band.
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zig Stunden gewonnen haben inufsteu. Das wirklicheTagebuch wurde dein Kaiser Karl V überreicht; was unsin der Auibrosianischcn Bibliothek erhalten worden, istnur der Auszug aus einem Tagebuche, welches an denPapst Clemens VH und den Grofsineistcr von Rhodus,Philipp de Villiers de Lisle-Adam geschickt wurde. Mankann dagegen nicht bezw eifeln, dals Lopez de Castanheda,Barros und llerrera die Originalbemerkungcn des geschick-testen Steuermannes der Expedition, des Andreas vonSau-Marlin, vor Augen gehabt haben. Herrera, welchemseit dem Jahre 15Ü6 der freie Zutritt zu den Archivendes Königs Philipp Jl offen stand, und der schon im Jahre1601 die vier ersten Decaden seiner (Jeschichte bekanntgemacht hatte, wird das Tagebuch des Steuermannes un-ter der grofsen Anzahl von Urkunden, welche seitdemverstreut worden sind, aufgefunden haben. Er .hat, lei-der ohne in das Verständnifs einzudringen, lange Ein-zelheiten astronomischer Beobachtungen mitgetheilt, so-wohl für die Breitenbestimmungen, als für ziemlich mifs-lungenc Versuche, die ihm von Ruy Faler oder Faleiro(oder dem spiritns familiaris dieses Astronomen) an-gcgel^ien Regeln und Methoden auf Längcnbeslimmungenaus Deciinalionen des Mondes*), Fixsternbedeckungen,Höhendifferenzen des Mondes und des Jupiter **), Op-

*)La longitudine sargomenta de la latitudine de la lunaPigafetta, Transunto , del Trattato dl Savigazione, p. 219.

**) llerrera giebt cm Beispiel für die Anwendung dieser Methode.I)ec. 11, lib IV, c. 10 (Tom. I, p. 338). Durch aufmerksame Vergleichung des11 errera mit dem Pigafetta habe ich mich überzeugt, dals die von beidenbenutzten "Materialien nicht identisch waren. Ich verweise nur Beispielshalber auf den 13 und 17. Decbr. 1519, den 8. Februar und 11. Ok-tober 1520, die tragische Geschichte des Verrathcs am Rio San Jullao.Pigafetta giebt dem Vorgebirge der Jungfrauen die Breite von 52° 35,während aus den numerischen Elementen der am 28. Oktober 1520 an-gcstcllten Beobachtung, wie sie llerrera giebt, die Breite von 52° 56*hervorgeht (S. Pigafetta , p. 16,24,33,35 und ff errera, Toin. 1,p. 339, 447, 449, 451). lieber das Zusammentreffen der Ankunft des