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faltigen Meeresströmungen von verschiedener Tempera-tur besitzen, die das Langenthal des Atlantischen Mee-resbeckens durchschnciden, bietet eine leichte Erklärungfür die aufserordentliche Abdrift gegen Westen dar,welche die kleine Flotte des Cabral erlitt. Man hattedie Unvorsichtigkeit, den Aequator unter einer zu west-lichen Länge zu durchschnciden, und gelangte vermittelstdes mittleren Aei/uatorialntromes (ich bediene mich derBenennungen des Major Renneil) in den Strom von Bra silien , welcher nur eine Fortsetzung des Aequatorialstro-mes ist, der durch die Gestaltung des amerikanischen Fest-landes von seiner Bichtung abgelcnkt wird. Von deinzehnten Grade s. Br. segelte Cabral noch einige Tagehindurch die amerikanische Küste entlang gegen Südenbis nach Puerto Seguro, und schlug von da, begünstigtvielleicht von dem Strome (Southern connecting current),welcher nach OSO zur Bank Lagullas führt, den Wegnach dem Vorgebirge der Guten Hoffnung ein, wo Bar-tholomaeus Diaz in einem Schiffbruche südlich von derBai von Algoa iimkam, was ich anzuführen schon obenGelegenheit gehabt habe.
Während der Jahre 1505 bis 1507 beschäftigte sichder spanische Hof lebhaft mit dem Plane, eine unmittel-bare Schiffahrt auf dein Westwege zu eröffnen, um zugelangen „nl nncimienlo de In expeceria und in dieserHinsicht eine Meerenge an den Südküslcn von Brasilien aufzutinden. Vespucci, welchen Columbus mit grofserWärme empfohlen hatte (Brief aus Sevilla vom 15. Fe-bruar 1505), Viceute Yaiiez Pinzon, Juan de la Cosa undSolis wurden über eine grofse Expedition zu Rath ge-zogen, die im Februar 1507 auslaufen sollte, welche aberan dem portugiesischen Einflüsse und dem Mangel anUebereinstiminung scheiterte, die zwischen Ferdinand demKatholischen, welcher aus Neapel zurückgekehrt war, und