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lolalter eben jene Umgebungen eines mit Inseln, demSchauplätze ihrer Thatcn und Abenteuer, bedeckten Nord-meercs bewohnten. Das Zusammenwirken dieser physi-schen und moralischen Ursachen hat die Entdeckung derNeuen Welt durch die Skandinavier hervorgerufen. DieNormannen und die Araber sind die einzigen Nationen,welche bis zum Beginne des zwölften Jahrhunderts denRuhm grofser Unternehmungen zur See, die Vorliebe fürseltsame und gefährliche Abenteuer und den Hang zurPlünderung und zu vorübergehenden, im Eloge gemach-ten Eroberungen in fast gleichem Maafse theilten. DieNormannen haben nach und nach Island und Ncustricnin Besitz genommen, die Heiliglhümer Italiens geplündertund verwüstet, Apulien von den Griechen erobert, ihreionischen Schriflcharaktere selbst auf die Brust eines derLöwen gesetzt, welche Morosini aus dem Piräeus vonAthen fortschaffen liefs, um damit das Arsenal von Vene-dig zu schmücken.
In Allem, was auf Geschichte Bezug hat, mufs mandie Zeitpunkte der Ereignisse selbst und die verschiede-nen Epochen unterscheiden, in denen man anfing, siein gegenseitige Verbindung zu bringen und ihre Bezie-hungen zu anderen bei weitem neueren Entdeckungenzu ahnen und zu erfassen. Inmitten so vieler gehässi-gen Streitigkeiten, welche boshafter Neid und der Ge-schmack an falscher klassischer Gelehrsamkeit in Bezogauf das Verdienst des Christoph Columbus unter sei-nen Zeitgenossen hervorriefen, hat Niemand an die See-fahrten der Normannen, als Vorläufer der Genueser, ge-dacht. Dieser Gedanke tauchte erst vier und sechzigJahre nach dem Tode des grofsen Mannes auf. Manwufste aus seinen eigenen Erzählungen, besonders ausseinem Werke über die bewohnbaren Zonen, „dafs ernach Thule gereist war“; aber damals rief diese Reisenach dem Norden keinen Zweifel über die Priorität derEntdeckung hervor, und man zog, um Columbus anzu- »