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deren Erklärimg äufserst schwierig ist. Jedenfalls ist essicher, dafs Columbus auf seiner Reise nach Thule nichtserfahren hat, was seine ausgedehnten Pläne zu begün-stigen iin Stande gewesen wäre*). Weder in dem Pro-cefs des königlichen Fiskals gegen Diego Colon , in wel-chem alle Arten von Anschuldigungen über die Neuheitder Entdeckung vorgebracht, besprochen und gegensei-tig abgewogen wurden, noch in den ersten 55 Jahren,welche auf diesen Procefs folgten, ist von einer frühe-ren Entdeckung des nördlichen Amerika vor 1492 dieRede gewesen. Grönland , welches man für sehr nahebei Norwegen gelegen ansah, welches selbst die Karteder Zeni noch als eine halbiuselarlige Verlängerung vonSkandinavien darstellt *), schien im gesammten Mittel-
ex monum. Inland. 1821, p. 28. Das Zeugnifs des Lorenzo von Ana-nia ( Fabrica del Mondo , 1576, p. 154), welcher von Krisland spricht,„molto ricca di pescagio e assai frequentata da Scozzesi“, scheintmir von keinem Gewicht zu sein, da sich der Verfasser auf einen ziem-lich unbestimmten Bericht eines Neffen von Jacques Carticr bezieht, undachtzehn Jahre nach der Bekanntmachung der Handschriften der Gebrü-der Zeni durch Marcolini, also unter dem Kinflussc von Ideen schrieb,die durch die Lesung dieses Werkes hervorgerufen worden waren. Die-selben Zweifel sind mit vollem Beeilte in Bezug auf die Zeugnisse desJohann Scolvo, des Krobisher und des Maldonado, die sämmtlich nachMarcolini schrieben, von Hrn. von Hoff erhoben worden ( Geschichteder natürl. Veränderungen der Erdoberfläche , Th. 1, S. 184).
*) Washington Irving , Tom, IV, p. 145, 151, 213, 217.
**) Die Gestaltung Grönlands auf der Karte der Zeni ist von derArt, dafs man daselbst auf der Südküstc das berühmte Kloster des hei-ligen Thomas findet, dessen Gemächer durch eine Quelle siedenden Was-sers gcheitzt wurden, die am Fufse eines Vulkans aus der Erde hervor-sprang. (S. Zttrla , Viaggiatori Veneziani, Tom. II, p. 63 — 69\)Man kennt heutigen Tages in dem westlichen Grönlaud nur die war-men Quellen auf der Insel Onartok ( Egede , Tagebuch, S. LX1V,und Giesehe in Breicster's Eticyclopaedia, Vol. X, Part. II, p. 489).Ihre Temperatur erhebt sich nur auf 40° C.; aber in Grönland sowohlals in dem von mir durchreisten Theilc von Sibcrien erscheinen Quel-len von dieser Temperatur äufserst warm inmitten anderer Quellen, de-ren mittlere Temperatur weniger als 2° beträgt. Weiter gegen Norden,