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Inseln hervorgerufen, die dahin erklärt wurde, dafs sieuui vierzig Tagereisen von den Gorgoncninseln entferntsein solllen! Indem man fortwährend sein Augenmerkauf das Altcrlhum gerichtet halte, wollte man wieder auf-linden, was man bei den Phöniziern, Griechen und Rö-mern als bekannt voraussetzte. Wir haben schon obendaran erinnert, dafs Christoph Columbus die feste Ue-berzeugung hegte, dafs die Inseln von Amerika die denAlten bekannten Ilespcridcn seien *), obwohl Isidor, derdamals häufig zu Rathe gezogen wurde, sie mit Rechtin eine gröfsere Nähe von den Küsten von Afrika ver-legte **). Ich werde hier die Elemente dieser mythi-schen Geographie des vierzehnten und fünfzehnten Jahr-hunderts mitlheilen. Unter den eilf Inseln, die ich auf-zuführeu habe, sind nur zwei, Mayda und Brazil-Rock,in dem Meridian der Kanarischen Inseln, westlich vondem Golf von Biscaya und von Irland , die sich auf un-sern neusten Karten erhalten haben ***); aber die Mehr-zahl der übrigen verdient deshalb noch nicht die Be-zeichnung fabelhafter Inseln. Man findet auch hier, wieim Allgemeinen in allen geschichtlichen Mythen, im Hin-tergründe einige Spuren von Wahrheit; aber dieser Hin-tergrund ist durch die Ungewifsheit der gegenseitigen La-genverhällnisse, durch Irrlhümer in Bezug auf die Ge-staltung und Ausdehnung, und Uebertreibung häufig wie-derholter oder aus einer unbekannten Quelle hervorge-gangener Erzählungen, mehr oder minder verschleiert.
St. llrandon. — Es ist von Wichtigkeit, die Wan-derung dieses geograjihischen Mythus und seine Verschwi-sterung mit anderen zu verfolgen. Die Reisen der bei-den Heiligen, des irländischen Abtes von Cluainfert, Bran-
*) Diese Identität ist noch in unseren Tagen von dein Grafen Carliangenommen worden ( Operc, Tom. XII, p. 188.).
**) Isidor. Hi8j)alOrig., p. 172.
***) Wclttafel von Joli. Purdy, 1834.
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