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Erster Band.
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keine Gradeintheilung hat, als Mafsstab die Entfernungdes Cap St. Vincent vom Cap Finisterrc (5° 51') an-nimmt, so findet inan als Abstand der Küsten von Portu­ gal bis zum Mittelpunkt der azorischen Inseln des Bianco153 Seemeilen (statt 217); dagegen als Abstand der Azo-rengruppe von Antillia 87 Seemeilen. Diese letztere In-sel läge mithin 210 Seemeilen westlich von den Küstenvon Portugal , d. h. unter 27 u 55' w. L. von Paris (indem Meridian der Insel San Miguel der Azoren ), undzwischen 33° 20 und 38° 30' Br. Die Längcjiausdeh-nung von Antillia, welche der von Portugal und Englandgleichkommt, und ihre Gestalt, die einem sehr in dieLänge gezogenen Parallelogramm (die Grundlinie stehtzu der Höhe fast in dein Verhältnis von 1 zu 3) ähn-lich ist, fallen beim ersten Anblick der fünften Kartedes Atlas von Bianco in die Augen. Die Meerbusenund Ausbuchtungen des Umrisses sind angegeben, gleichals ob die Gestaltung dieses Landes durch eine genaueAufnahme bestimmt worden wäre. Diese scheinbare Ge-nauigkeit darf indessen nicht überraschen; man findet siewährend des ganzen sechzehnten und siebzehnten Jahr-hunderts auf allen Karten bei jenen eingebildeten Län-dern wieder, deren Küsten man rings um den Südpol her mit so viel anscheinender und ins Einzelne gehen-der Bestimmtheit und mit so grofser Gleichförmigkeit ver-zeiclmete. Im Norden von Antillia, in fast 70 MeilenEntfernung davon, findet sich eine zweite kleinere In-sel, die gleichfalls eine fast durchaus rechtwinklige Ge-stalt hat. Dies ist nach Bianco die ysta de la ManSalana.rio. Die fünfte Karle des Atlas bietet nur dasäufserste Südeude dieser Hand des Satan unter 12°-yBreite dar; aber auf der Planisphäre des Bianco, vonder man glaubt *), dafs .sic theilweise von einer Kartedes vierzehnten Jahrhunderts abgezeichnet, ja vielleicht

) A. <i. O. p. 16, 17, 55 und 62.