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Erster Band.
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bcci/ (1555), dafs sich die Sprache der Golhen selbstnoch drei Jahrhunderte nach Rubruquis unter der schwa-chen germanischen Bevölkerung des taurischen Cherson-nesus erhalten hatte. Josafa Rarbaro redet von seinemsechzehnjährigen Aufenthalt zu Tana (Asow) und in denangrenzenden Ländern, und bemerkt dabei, dafsdie Go­ then , die Alanen oder As und Gothalanen (ein Mischstammzweier Raccu) die Gegend zwischen C (Caffa) unddein Erdil (der Wolga ) bewohnten, und dafs die Gotheneine Sprache redeten,welche sein deutscher Bedientermit derselben Leichtigkeit verstanden habe, mit der einFlorentiner den Dialekt eines Bewohners von Furlo ver-stehen würde. (Jlamus tu, Tom. II, p. 92, b und98, a.) Vor dem Beginn unserer Zeitrechnung warendie Gothen schon zw ischen dem Borysthencs und dem Ta-nais ansässig. Bei der grofsen Völkerwanderung, derenerster Anstofs von den Iliugnu ausging, welche (165Jahre vor Chr. Geb ) die Yuetschi und den blondenindo-germanischen Stamm der Usun ( hlaproth, Ta-bleau /tisloritjae, p. 132, 163) vor sich her trieben, erhieltdie Krimm nach einander zu Bewohnern: im zweiten Jahr-hundert die Alanen (die Massagcteu des Amuiian), welchemit den Gothen zu einer und derselben Stammverwandt-schaft gehörten und von denen sich einige wenige Uc-berreste noch heutiges Tages unter dem Namen der Os-seten unter den Bergvölkern des Kaukasus vorlinden;am Schlufs des vierten Jahrhunderts die Hunnen (Khunni);im sechsten die Avaren; im siebenten und achten dieBulgaren und Chazaren; iui zehnten die Petscheneger,berühmt durch ihre Kriege mit den Russen: im zwölf-ten die Komanen oder Uzes, deren grausame Vernich-tung bei dem Einfalle der Tartaren (Mongolen), als dieKrimm mit dem ungeheuren Reiche von Kaptschak ver-einigt wurde, Rubruquis berichtet. ( Purchas , Tom. III,p. 2 und 3.) Bei tieferem Nachdenken über die ver-wandtschaftliche Verbindung der Völkerschaften und Spra-

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