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Erster Band.
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Der Mangel an Schriflen von der Hand des Colurabusund der nufserordentliclie Eifer, mit welchem die Freundedes Vespucci die Berichte über seine Reisen verbreiteten(Berichte, welche sämintlich von ilnn selber verfertigtwaren), haben ohne Zweifel am meisten dazu beigetra-gen, Vespucci auf eine höhere Stufe zu erheben, als ilnnsein wirkliches Verdienst angewiesen haben würde.

II. Handschriften, die entweder vollständigoder in Bruch stücken erhalten wordensind.

Um ihre Wichtigkeit in ein helleres Licht zu stel-len, will ich noch einmal daran erinnern, dafs von denauf die Reisen des Columbus bezüglichen Nachrichtenselbst bis zum Schlüsse des achtzehnten Jahrhunderts nurder Brief au Sanchez (1193) und derjenige im Druck er-schienen waren, welchen der Admiral im Jahre 1503 andie Monarchen geschrieben hatte. Diejenigen Urkunden,welche handschriftlich liegen geblieben waren, sind: inBezug auf die erste Reise, das Tagebuch des Admiralsin einem Auszuge, geschrieben von der Hand des Bi-schofs von Chiapa, Bartolome de las Casas , und aufbe-wahrt in den Archiven des Herzogs von Infantado, undder theilweise am 15. Februar von den islas Terccras,theilweise iin Hafen zu Lissabon am 4. März 1493 an denescribano de razon de los S re * Heyes Cnl/iolieos (Don Luisde SanlatigelJ geschriebene, welcher sich in den Archivenvon Simancas gefunden hat; für die zweite Reise, nichtsals eine an die Monarchen gerichtete Denkschrift, welchein der Villa de Isabela am 30. Januar 1494 dem An­ tonio de Torres anvertraut wurde, um ihre Entscheidungwegen mehrerer auf die Verwaltung der Insel Haiti be-züglichen Angelegenheiten zu erbitten*); für die dritte

*) Ich habe über die Epoche, in welcher diese dem Antonio de Torres anvertrauten Depeschen angekommen sind, oben am Schluf* derAnmerkung über Peter Martyr dAnghiera gesprochen. £$. 493.]

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