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glauben, dafs die Gegend in der Nähe der Säulen desHerkules mit Indien in Verbindung stehe, und dafs aufdiese Weise die Erdoberfläche nicht von einem einzi-gen zusammenhängenden Meere umflossen werde, schei-nen keine durchaus unglaubliche Ansicht aufzustellen.““Johannes Philoponus versichert ausdrücklich, dafs Ari stoteles die Idee eines Oceans, welcher die Erde vonallen Seiten umflösse, zurückgewiesen habe. {De creat.Mundi, IV, 5, p. 152.) Die Hypothese einer unbestimm-ten Verlängerung der Westküste von Afrika unter einemdem Aequator nahe liegenden Breitengrade gründete sichauf die Richtung der Küste von Afrika zwischen demElufs Nun und dem Kap Bojador, über welches die Ex-pedition des Hanno nicht hinausgekommen war. Die An-sicht des Hipparcli, Marinus von Tyrus und Ptoleinäus,nach denen das Indische Meer einen See bildete, trittauf das deutlichste in dem sonderbaren geographischenIrrthume des Alexander in Bezug auf den Lauf des In-dus hervor, dessen Veranlassung man bisher nie zu er-rathen im Stande gewesen ist. Die Quellen des Ake-sines waren nämlich nach Alexanders Meinung die solange Zeit hindurch verborgenen Quellen des Nil. Mankonnte hiernach glauben, dafs der Indus, wenn er zu demOrt gelangt war, wo Asien mit (dem östlichen) Afrika in Verbindung stand, in diesen Welttheil eiutrat, indemer die Verlängerung Asiens von Osten genW^esten durch
nicht zusammenzuhängen, da die Erde nicht ununterbrochen fortläuft,to) (fdij) avrt/öjt; tlvcu tiaoav t t}v oixovfi&ijr,“ wo er o Ixovti^'r} fürdie Gesamintmasse der Länder auf der Erdoberfläche nimmt. (Yergl.oben S. 113 folg.) Bei allen diesen Untersuchungen über die Conti-nuität oder Nicht-Continuität der Kontinentalmassen mufs man, wie esmir scheint, zwei Hypothesen unterscheiden. Nach der einen bilden dieLander einen Ring, dessen Gestaltung jegliche Verbindung zwischen dennördlichen und südlichen Meeren verhindert und die Umschiffung derolxovjtevi] unmöglich macht: nach der andern werden die Länder durchIsthmen gegen Osten und Westen hin verlängert ( Ptolem VII, 5).
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