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Dritter Band.
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Portugal , ich weifs nicht aus weichein Beweggründe, dciGedanken, mir einen Boten zu senden, der mich einlucin aller Eil nach Lissabon zu kommen, wo ich mit deigrüfsten Gnadenbezeigungen würde aufgenommen werden. Ich konnte mich nicht dazu entschliefsen, und zo;es vor, durch denselben Boten die Antwort zu ertheilei.dafs ich mich für den Augenblick unwohl befände (aidem Anfalle von einem viertägigen Fieber) und nicheher als nach wiedererlangter Gesundheit dem König*zu Diensten stehen könnte. Der König drang abcrmal;in mich, indem er zu mir nach Sevilla den Julian Baitholomaeus Jocondo fOlltlt'lt, welcher tun diese Zeitzu Lissabon ansässig war und mich mit aller Gcwak(« todo irance ) mitbriugeii sollte. Ich gab endlich seineu dringenden Bitten nach, und wiewohl mein Entschlufs allgemein von meinen Freunden gemifsbilligt woi-den, so machte ich mich doch auf den Weg nach Poi-tugal. Ich verliefs also Kastilien, wo ich mich so grofse*Auszeichnungen zu erfreuen gehabt hatte, und wo selbstder König mich mit seiner Achtung beglückte. DaiSchlimmste war, dafs ich abreiste, ohne von irgend je-mand Abschied genommen zu haben. ( Die vorstehenden"Worte sind aus den (iuatiior Xavifzalioites entlehnt undin völliger Uebereinstimmnng mit dem vom Grünen Vor-gebirge aus geschriebenen Briefe, während der von Lis­ sabon aus datirte Brief an Medicis weder der Botschaftdes Königs F.manuel, noch der Beweggründe gedenkt,welche Vespucci veranlafstcn, sich nach Lissabon zu be-geben. Er beginnt mit einer ^ _ aft lobenden Schil-

derung von der weiten Ausdehnung der auf dieser drit-ten Reise entdeckten Länder,die fruchtbar seien lindwohl bevölkert, die den Namen der Reuen Welt ver-dienten, weil die Alten fälschlich angenommen hätten,dafs es jenseits des Aequators nur Wasser und einigezerstreute, unfruchtbare und unbewohnbare Inseln gebe).Man darf nicht vergessen, dafs ein früherer, gleichfalls