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die Taufe angenommen hatten, mit einem glühenden Ei-sen gezeichnet worden seien. Sollte dies nicht der Kö-nig der Abe.vi*) oder Abedschi sein, d. h. der Habaschaoder Aby^ssinier?
Die von Vespucci berichtete Thalsache (//, 7), dafsein mit Elephanten und Reis beladenes Schiff genom-men worden sei, per Jar pincere n pelizione de/ Re deCaligut, ist in völligem Einklang mit den Zeugnissen,die das von dem Steuermann des Cabral geführte Tage-buch darbictet, und mit dem Briefe, welchen der KönigManoel einige Wochen nach der Rückkehr der Expe-dition schrieb. Ein Schiff von Cochim, mit sieben EIc-phanten beladen, unter denen sich einer befand, welcherzum Kriege wohl abgeriehlet war, kam von Ceylon undsollte, nach den Nachrichten, welche die maurischen(arabischen) Handelsleute dem Ziamarin (sanskritischSamudriya Raja, König des Küstengebietes**)) mitge-theilt halten, vor dem Hafen von Kalikut vorübeisegeln.Der Zamoriu stellte sich, als ob er ein grofscs Verlan-gen danach habe, diesen Kriegselephanlen zu besitzen:er hoffte namentlich, dafs Cabral durch einen Angriffauf das Schiff den Namen der Portugiesen an der gan-zen Küste von Malabar, wo aulserordentlich viel Han-del getrieben wurde, verhafst machen würde. Er „batiusländigst (rogaba mucha) den Admiral, ein Aben-teuer zu unternehmen, auf welches er grol’sen Werthlegte wegen des Hasses, den ihm der benachbarte Königeintlöfse, und der Unbilden, welche die Einwohner vonKalikut (im Sanskrit Kaliümlu) tagtäglich von den Be-wohnern Cochins zu erdulden hätten.“ Dies war, nachdem Ausdrucke von Rarros, eines von jenen fürstlichen
*) Die Form Abexi (Abeji) war sehr gebräuchlich. Man vcrgl.Barros, Tom. I, p. 307; Tom. 111, p. 38. Damiuo de (io'es sagt:Preste Jouo, Emperador da Ethiopia , Bei de Abexi . (Chron.,cap. 57, p. 76.)
**) Samudra, das Meer, samudriya, am Meer belegen.