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Dritter Band.
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Anscheine nach nufserst grofsartigen und uneigennützigenAnerbietungen nicht annchmcn; aber endlich verpflichtetesicli llaro zum fünften Theile der Ausriislungskosten, oderzu 1000 Dukaten. Auch wurde ihm bei der Rückkehrder berühmten nao Victoria die ganze Ladung dersel-ben an Gewiirznäglcin Übermacht. Erinnert man sichan die lebhafte Erbitterung, welche der portugiesischeHof dem Magellau wegen seiner Uulovalitüt nachtrug,so ist cs schwer zu begreifen, wie Chrislobal de llaro,der mit ihm in so inniger Verbindung stand, späterhinzu der grofsen Gunst habe gelangen können, von derin dem Rüchclchen, welchem ich diese Anmerkung ge-widmet habe, die Rede ist. Man kann nicht annchmcn,dafs die portugiesische Reise vor der Fahrt mit Magcl-lan erfolgt sei. In diesem Falle würde der letztere vonllaro erfahren haben, wo der Durchweg zum StillenMeere sich iindet; er würde dieses wichtige Gchcimnifsnicht seit dem ersten Beginn seiner Unterhandlungen mitSpanien lreis gegeben, sondern späterhin seinen Vor-theil daraus zu ziehen gesucht haben. Wir sehen ihnjedoch während des ganzen Verlaufs seiner Reise in Un-gewifshcil darüber, und wie er mit Aengsllichkcit dieDurchfahrt nach dem Südmeerc vom Vorgebirge der Heil.Maria an (30° 40' Br.) sucht und entschlossen ist, biszu 75° s. Br. in dem Falle vorzudringen*), dafs seineWünsche nicht früher in Erfüllung gehen sollten. Wennalso die hier in Rede stehende und zwar, worauf Alleshinzudeutcu scheint, problematische Reise später erfolgtist**), als die des Magellau, weshalb (ritt dann keine

*) Savarret e, Tom. IV, ji. .XXXVII. [Yergl. Iici. I, S. 253 ]

**) Khc Magollan unter Segel ging (am 10. August des Jahres 1509),waren drei andere Untersuehungsfahrten in A orsi Idag gehraeht worden.Der spanisehe Hof wollte der Fahrt des Magcilan \ ier SehilTe folgenlassen, deren Kosten llaro allem tragen sollte. Aulserdeul versprachdieser ltof dem Astronomen Ituy Falero, der sieh nur wahnsinnigzu stellen sehien und auf die roheste AYcise mit Magellau iiherwor-