VII
Wenn trotz ihres mehr als doppelten Umfanges dieHerausgabe dieser Auflage in nahezu derselben Zeit erfolgenkonnte, welche die erste und zweite gemeinsam erheischthaben, so ist mir Diess nur durch die sachkundige Mitwir-kung eines lieben Freundes möglich gewesen, welcher dieBearbeitung der paläolithischen Lethaea allein über sichgenommen hat, die ihm ohnehin schon so manche wesent-liche Bereicherungen verdankt. Zwei Jahre weiter würdenohne diese freundschaftliche Mithülfe jedenfalls zur Vollen-dung der Lethaea nöthig geworden sejn. Ich verweiseübrigens auf seine Vorrede zum zweiten Theil.
Auch mehren andern Freunden bin ich für gütige Mit-theilungen für die Lethaea verpflichtet. Insbesondere ver-danke ich Hkrm. von Meyhr’n die zuvor nicht veröffentlichtgewesene Charakteristik und Zeichnungen der Reste einigerfossilen Säugthier-Sippen.
Es bleibt mir noch ein Wort über die stattgefundeneBeibehaltung der 47 Tafeln der ersten Auflagen beizufügen.Es unterliegt keinem Zweifel, dass das für unsere Dar-stellungen in Betracht kommende Material vor 20 Jahren,wo jene (inzwischen sämmtlich neu gezeichneten} Tafelnangefertigt worden sind, eine weniger günstige Auswahldarbot, als Diess jetzt der Fall seyn würde, und dass mithinmancher Gegenstand auf ganz neuen Tafeln hätte nach bes-seren und vollständigeren Exemplaren dargestellt werdenkönnen. Für die Beibehaltung der alten sprach jedoch derWunsch, dass die im Texte befindlichen sowie die in man-