Band 
Erster Band.
Seite
93
JPEG-Download
 

93

Geographische Verbreitung der Permischen Gruppe.

^ ^ e utschland, England und Russland sind die Länder, in wel-li) 611 ^ es *' eille der Permischen Gruppe vorzugsweise entwickelt sind.k eu ^chland ist trotz der sehr ansehnlichen Mächtigkeit der ganzener gehörenden Reihe von Gesteinen das von denselben an derj^^be eingenommene Areal vergleichungsweise nur unbedeutend,^ etl1 sie fast überall nur in schmalen Streifen oder Zonen an demälterer Gebirgs-Massen erscheinen. So zeigen sie sich namentlich^ dsm Süd- un( j Ost-Rande des Harzes, wo sie in der Gegend vonC ls/,eZd die grösste Manchfaltigkeit der Gliederung gewinnen. Fer-ein an> Nordrande des Thüringer Waldes , wo die Entwicklung der^ li * elnen Glieder mit derjenigen am Südrande des Harzes noch we-l*eb' IC ^ d b e reinstimmt. Dann am Ostrande des Rheinischen Schiefer-er lr ^ 6S an welchem die Verbreitung von Gesteinen der Gruppe ausf ei von Frankenberg bis nach Stadtberge im DiemeZ-Thale

i ef dem zwischen diesen drei Streifen liegenden, von Gesteinen

^ e in Flas ^'Formation eingenommenen Gebiete treten vereinzelt ein Paarätid ^ ^ ar tl een Permischer Gesteine bei Aliendorf an der Werra te fti ^ ^ ec ^ le isdorf in Kurhessen auf. Von noch viel beschränkte-m fange ist das Erscheinen solcher Gesteine in den Umgebungen

der

drei

merkwürdigen isolirten kleinen Erhebungen des Steinkohlen-

, lr ges i n j er Qccend V on Osnabrück und Ibbenbüren , des Pies-

di e des Hüggel und des Schaafberges nämlich. Mantel-förmig

Han n Hebungen angelagert, erscheinen sie an der Oberfläche nur in

u schmalen Streifen, lassen aber demungeachtet, wenigstens am7q g/

lieh versc biedene Glieder in der normalen Aufeinanderfolge deut-er lfennen, namentlich Rolhliegendes, Kupferschiefer und Zechstein.Königreich Sachsen ist die Verbreitung von Gesteinen derdie ISc b en Gruppe bedeutend. An den meisten Stellen ist jedoch nurl|.jj [ lln * ere Abtheilung der Gruppe, das Rothliegende, entwickelt. Diesesnac ^ Naumann dort namentlich in drei grösseren Parlieen, demauf Se b* r 9sehen, dem Döhlener und dem Oschatz -Frohberger Bassin® e obere Abtheilu'-g, die Zechstein-Bildung, zeigt, wo sie am

kn , n ® e der genannten Bassins vorhanden ist, nur eine ganz geringec hif

>»i;

sch'^'t. am 'vcllßslß 11 gegen Osten gerückte Partie der Per-bun n Gruppe in Deutschland bildet die Entwicklung in den Umge-e fsche^ V ° n ^ wen ^ er 9 un( l Goldberg in Schlesien. Die Gruppeauch hier noch mit ihren verschiedenen Gliedern und die be-