gehört hieher. Wir übergehen die Abbildung der Zähne, da sienichls wesentlich verdeutlicht..
In dem bituminösen Schiefer der Lettenkohle von Gaildorf .
H. Säujjethiere.
O
Microlestes Plien. 1847.
Zwei Backenzähne, jeder mit 2 getrennten, ungleichen, vorein-anderstehcnden Wurzeln und einer mehrhöckerigen Krone. Der eineist 1,5'" hoch, 1"' lang, 0,5'" breit; die Krone zeigt 6 Höcker,nicht schneidend, aber auch nicht abgerundet, sondern kantig mitetwas konvexen Facetten; 4 der Höcker stehen paarig einander ge-genüber, so dass sie durch eine Längs-Rinne in 2 Reihen getheiltsind; die 2 andern stehen einzeln an beiden Enden der Krone. Die2 Höcker des nächst dem niedersten der einzelnen stehenden Paaressind der eine 4-, der andere 2-mal so hoch, als die des anderenPaares. Der andere Zahn ist etwas grösser, aber der grösste Höckerabgebrochen. Die Zahn-Bildung entspricht einem kleinen Raubthiere,vielleicht Beutelthiere.
Art: eine.
Microlestes antiquus Plien. Tf. XIII 1 , Fg. 16.
in Wiirtt. Jahresh. 1847 , III, 164—165, t. 1 , f. 3, 4 Jb. 1848 , 111.
Die Abbildung gibt den kleineren Zahn in 3 Ansichten.
Vorkommen in der oberen Grenz-Breccie des Keupers il 3 es) beiDegerloch in Württemberg .
Chirotherium Kaup 1835, Hä n dethi er.
Im Jahr 1834 entdeckte man in den Sandstein-Brüchen vonHessberg bei Hildburghausen Fährten in einer Thonschicht oderFuss-Eindrücke von Yierfüssern, in welchen sich die darüber abgesetzteSandstein-Schicht konvex abgemodelt hatte und dieselben nun ver-möge ihrer grösseren Konsistenz auf ihrer Unterseite deutlicher kon-vex zeigt, als sie die darunter liegende Thon Schicht auf der Ober-seite konkav darstellt. Aus diesen Fuss-Spuren glaubte man all-mählich 10 Thier-Arten zu erkennen, von welchen wenigstens zwei,mit Händen an allen vier Extremitäten versehen, nur zu den Qua-drumanen (Affen) oder den Pedimanen (Beutelthieren) in der jetzigen