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III. (Kerb-T h i e r e.( 1) Von Würmern haben wir nur des
problematischen Geschlechtes Hirudella als eigenthümlich zu erwäh-nen. 2) Von Krustern fehlen a) die Cirribranchier fast (bis aufPollicipes) noch gänzlich, und sind b) die Entomostraca nur in eini-gen ?Parasita, Cytherincn, Estherinen und Poecilopoden ohne eigen-tümliche Genera vorhanden, während alle Phyllopoden mangeln unddie Paläaden für immer verschwunden sind : — c) die Malacostracaweiden durch seltene Tsopoden und sehr zahlreiche Stomatopodenund grossschwänzige Decapoden (noch ganz ohne Brachyuren ver-treten. Unter diesen findet sich auch eine grosse Anzahl derOolithen-Zeit eigener Sippen, obwohl die bis jetzt aufgestellten einerReduktion sehr bedürfen. 3, 4) Die Myriopoden und Arachniden sindwenigstens vertreten, was bei der geringen Anzahl der ersten in derjetzigen Schöpfung und der geringen Erhaltungs-Fähigkeit der letztenimmerhin auf eine beträchtliche Zahl derselben in der Oolithen-Periodeschliessen lässt. 5) Von sechsfiissigen Insekten vermissen wir zwardie sehr kleinen und auch jetzt nicht zahlreichen Suctoria, Thysa-nura, Anoplura und Thysanoptera, sehen auch die Lepidoptcra kaumangedeutet, finden aber die übrigen Unterordnungen durch eine nichtunbeträchtliche Arten-Zahl angedeutet, wenn begreiflich auch mancheArt nur der Familie nach bestimmt werden konnte. Obwohl kleinereUnterschiede , wie sie etwa eigenthiimliche Genera dieser Zeit cha-rakterisiren möchten, im Fossil-Zustand verloren geben mussten, sofinden wir der letzten doch einige, wie unter den Dipteren : Asilicus,unter den Orthopteren: Blabera und Chresmoda, unter den Neuro-pteren: Heterophlebia, Orthophlebia und Hemerobioides, unter denColeopteren : Chrysobothris.
IV. Wirbelthicre. 1) Bei den Fischen fehlen die auchjetzt nicht zahlreichen Leptocardier, Cyclostomen und Dipnoen, theilsschon wegen der Weichheit ihres Skelettes, aber auch die vollkommnenknöchernen und jetzt weit über alle andern vorherrschenden Teleosteinoch ganz. Bei den Elasmobranchiern sind die Chimäriden reich-lich vertreten, z. Th. durch eigene Genera (Ischyodon, Ganodus,Psittacodon zur Hälfte ; die Plagiostomen erscheinen in vielen neuenGeschlechtern, von welchen Myriacanlhus, Cyclarlhrus, Euryarthrus,Thaumas, Asterodermus, Spathobatis, Squaloraja, Aellopos, Arlhro-pterus, Strophodus, * Acrodus, *Hybodus, * Asteracanthus, *Sphenon-chus, * Leptacanthus * theils ganz mit 1—2 oder vielen Arten (die