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Zweiter Band.
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von angeblich 1520 Arten wäre ihm mit dem wirklichen Kreide-Gebirgegemein, wovon wir indessen nur Ostrea vesicularis, 0. lateralis Nils.und Terebretula tenuistriata Leym. namhaft machen können* 'denn dievon Dufrenoy mitten in den Nummuliten-Schichten gefundene JaniraScostata Jahrb. 1844, 751 scheint auf Verwechselung mit einerähnlichen Art zu beruhen^ ; ein dritter Thcil wäre ihm mit jenem oberenNummuliten-Gebirge gemein, wozu nach Agassizs Angabe auch Echi-nopsis elegans gehört. Das eine dieser Gesteine wäre das letzte ante-pyrenäische, das andere das erste nach der Hebung der Pyrenäen entstandene Sediment-Gestein. Zorn ersten rechnet indessen de Beau-mont auch die Glariser Schiefer und die Vicentinischen Kumrau-liten-Gesteine am Monte Holen u. s. w. **, welche letzten aber durchkeinen positiven paläontologischen Charakter mehr mit der Kreideübereinslimmen, vielmehr in Fischen und Pflanzen sich den Tertiär-Bildungen anschliessen, daher wir mit Brongniart *** u. a. Paläonto-logen die Vicentinischen Nummuliten-Gesteine jedenfalls mit den Ter-tiär-Bildungen nach bisheriger Ansicht verbunden lassen. Auch könnenwir noch nicht von allen örtlich aufgezählten Nummuliten-Gesteinen fangeben, zu welchen von beiderlei Formationen sie gerechnet werdenmüssen. Es scheint demnach auch Raulins und de Verneuils aufwiederholte Untersuchung an Ort und Stelle gestützte Angabe ff dierichtige, dass auch in diesem Terrain Alaricien wie in dem von Delbosals Terebrateln-Mergel bezeichneten und zum unteren Theil derNummu-liten-Formation gerechneten Gesteine die angeblichen Nummuliten blossgrosse Orbituliten sind, und das sog. Terrain Alaricien würde nichts weiterals obre Kreide vom Alter der Kreide von Royan seyn. Die Lagerungder wahren Nummuliten-Formation auf diesem Pseudo - Nummuliten-Gestein oder der Kreide ist überall in und längs den Pyrenäen , wo siezusammen Vorkommen, eine abweichende; die letzte war bereits auf-gerichtet, ehe die erste sich absetzte; die Grenze zwischen Sekumjär-und Tertiär-Gebirge bleibt daher auch hier scharf, wenn man nur da,wo die Auflagerung nicht beobachtbar, Orbituliten und Nummuliten

* Leymerie hatte früher auch Tcrebratula Defrancei (Jahrb. 1844, 753)und Deshayes noch Spondylus spinosus und Guettardia stet lata selbst imNumnniliten-Gesteine von Biaritz bestimmt (Jahrb. 1845, 241); doch lindenwir diese letzten neuerlich nicht mehr mit aufgeführt.

** Jahrb. 1848, 366, 861. Jahrb. 1850, 1 14.

f vgl. Eue de Beaumont im Jahrb. 1850, 73,ff Jahrb. 1850, 486, 487.