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teils auf dem Kies, Sand und Schlamm umherlaufen, teils unter demAnspülicht, den Confcrvenfladen oder den Steinen stecken. VonLaufkäfern findet man hier Arten der Gattungen Anchomenus, Poly-stichus, Cicindela, Chlaenius, Blethisa, Elaphrus, Drypta, Odacantha,Demetrius, Aetophorus, Loricera, Notiophilus, Bembidium, Trechus,Pelophila, Nebria, Patrobus, Pteroloma, Leistus, Stomis, Clivina, Acu-palpus, Bradycellus, Anisodactylus. Dann leben hier die seltenen denLaufkäfern sehr ähnlichen Scheinlaufkäfer (Anthicus), zahlreiche Sta-phylinen aus den Gattungen Paederus, Stenus, Lathrobium, Philonthus,Mygronoma, Tachyusa, Gymnusa, Acrognathus, Geodromicus, De'leaster,Homalota, Calodera, Dinopsis und Scopaeus und von sonstigen KäfernGeoryssus, Syncalypta, Morychus, Bryaxis, Phytobius, Cryptohypnus,Sphenophorus. Im Ufersand vergraben sind die Heterocerus- undDyschirius-Arten, von Staphylinen Bledius, Platystethus, Trogophloeusund Thinobius, auch die zu den Pillenkäfern gehörige Syncalypta. Dietreibt man dadurch heraus, dass man den Sand mit den I'iissen oderHänden anhaltend niederdrückt, wobei sie gewöhnlich herauskommen.Die Sache erfordert aber Geduld.
7) Am Meeresufer und an Salzseen findet man ausser denan Süfswasserufern vorkommenden Gattungen die Arten von Scarites,Siagona, Carterus, Ditomus, Pogonus, Cillenum, Aepus, Ateuchus etc.
8) Der Waldboden. Hier findet man mehrere schöne Carabus-Arten, wie auronitens, irregularis, catenulatus, catenatus, gemmatus,arvensis, intricatus etc., die man im freien Land nicht fängt; den sehrseltenen C. nodulosus mufs man an sumpfigen Stellen von Auwaldun-gen suchen, wo er selbst fufstief unter das Wasser geht. Die Tierestecken teils unter der Waldstreu , teils unter Steinen, teils in mor-schen Stümpfen; von kleineren Laufkäfern findet man Feronia, Broscus,Nebria und Bembidium. Leztere, sowie die zahlreichen Staphylinen,die hier hausen, erhält man am besten, wenn man die Waldstreu samtden oberflächlichen Bodenlagen in einen Sack aussiebt. Auch dieHelops-Arten und manche Silpha-Arten leben unter der Waldstreuund dem Moospolster der Nadelwälder und Winters Wasserkäfer ausden Gattungen Ilybius und Agabus.
9) Auf Blüten. Am ergiebigsten sind blühende Waldwiesen oderWiesen an Waldrändern, sowie blühende Heckengesträuche und unterden dort wachsenden Pflanzen geben die weissen Schirmblumen derUmbellaten, des Schneeballs, des Faulbaums, Kreuzdorns, des Trauben-holunders, des Hartriegels, Ligusters, der Spiräen, kurz die weis-sen Blüten weit mehr Käferausbeute als die gelben, obwohl in die-sen einige hübsche Käfer, z. B. Anthaxia salicis und nitidula vorzugs-
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