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C. G.Calwers Käferbuch : Naturgeschichte der Käfer Europas : zum Handgebrauche für Sammler / C. G. Calwer ; herausgegeben von G. Jäger
Entstehung
Seite
XXIII
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XX III

Donacia; am Igelkolben und Riedgräsern Telmatophilus, Donacia,Haltica, Apteropoda, Erirhinus, Anthicus; am Schilf Donacia, Phy-tonomus arundinis, Coccinella 19 punctata.

12) Auf und in Nadelholz. Hiebei müssen die verschiedenenTeile des Baumes einzeln betrachtet werden.

a) Auf den Stämmen und dem Holze.

Den besten Fang macht man an den frischen Holzklaftern, ge-fällten oder vom Sturm oder Schneedruck gebrochenen Stämmen odersonst wie geschädigten und kränkelnden Hölzern und auf den zurück-bleibenden Stümpfen und frischen Prügelzäunen im warmen Sonnen-schein ; man sehe jedoch nicht blofs auf der Sonnenseite, sondern auchrückwärts nach. Von Bockkäfern kommen vor: Criocephalus, Trago-soma, Prionus, Iirgates , Monochamus , Toxotus , Spondylis, Leptura,Asemum, Astyonomus, Hylotrupes, Saphanus, Rhagium, Criomorphus,Callidium, Molorchus, Pogonocherus. Von Prachtkäfern: Chalco-phora, Adelocera, Ancylocheira, Chrysobothris, Dicerca, Anthaxia; vonRüsselkäfern : Hylobius, Pissodes, Magdalinus, Acalles; von sonsti-gen Käfern: Clerus , Calopus, Serropalpus, Ceruchus, Dircaea, Apate,Anobium etc.

b) Unter der kranken oder morschen Rinde oder immorschen Holze findet man die Borkenkäfer -Arten: Peltis grossa,Pytho deprefsus, Ouedius, Baptolinus, Uloma, Dromius-Arten, Ips,Hypophloeus, Platydema, Platysoma, Rhyncolus, Rhizophagus, Sal-pingus, Ptinus, Leptusa, Phloeopora, Tachys, Paromalus, Plegaderus,Cerylon, Laemophloeus, Paramecosoma und die Hylobius-Arten. Dank-bar sind besonders alte Stümpfen, wo man im Frühjahr im morschenHolz aufser Carabus irregularis und auronitens die schönen rotenSchnellkäfer der Gattung Ampedus trifft. Die kleineren im dürrenHolz, besonders dürren Aesten, sowie die in den Tannenzapfen leben-den Arten der Gattungen Anobium, Ptinus, Rhyncolus, Dasytes etc.gewinnt man am besten durch Züchtung. Siehe später.

c) Die in Knospen, Trieben, Zweigen und an Nadelnfressenden Käfer, also hauptsächlich den Rüsselkäfer und die räuberi-schen Coccinellen erhält man am besten durch Abklopfen in den Schirm.Hiebei fängt man von Rüsselkäfern : Otiorhynchus, Magdalinus,Brachyderes, Scythropus, Rhinomacer, Diodyrhynchus, Anthonomus,Apion, Polydrusus, Metallites, Strophosomus, Brachyonyx, Brachytarsus;von rüssellosen Käfern: eigene Cantharis- und Halyzia-Arten, Dir-caea, Dasytes, Dinoderus, Scymnus, Rhizobius, Opetiopalpus, Scaphi-