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6/2 (1776) Die eigentliche Markscheidekunst / Franz Ludwig Cancrinus
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Her Markscheidekunst. s8Z

4) richte man aus dem Punkt a auf dem Haupt-streichen b des Ganges eine Perpendicularlinie b iMf, die so lang ist, als die eben gefundene Sole,seist i der Punkt, in welchem der Gang zu Tage-uöstreichet.

;) Man ziehe von c dem Punkt K über Tagenach i eine gerade Linie, und nehme ihre Stundeund Länge ab (§, 1061.). Nunmehr

6) schraube man den Winkelweiser auf einen indgeschlagenen Pfahl, lab. XXX. 6Z. 124, undrichte ihn in die auf dem soligen Ris abgenommeneStunde c i (§. !O2z.), I'ab, XXX. 6^. 125, indieser Stunde aber messe man sölig die Lange dieserLinie ab, und lasse einen Pfahl i schlagen. Endlich

7) schraube man den Winkelweiser in i, undrichte ihn in dieStunde des Hauptstreichens(N-2.),in dieser Stunde aber lasse man Pfahle ! m nschlagen; So ist das verlangte geschehen.

Es verstehet sich von selbst, daß der Gang seinStreichen und Fallen nicht andern darf, und dieseBedingung muß man bei allen Aufgaben, wobeidas Streichen und Fallen abgenommen wird, vorauffegen.

Man wird also durch diese Aufgabe in den Standgesezt, einen Punkt an dem Tage anzugeben, wo-ben man auf einem Gang einen stachen SchachtAf einen gegebenen Stollen, eine Gtrekke, oder

ein