Zweites Kapitel. Allgem. Orismologie.
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§. - 4 !.
Eine so genau ausgeführte Vermessung der Theile hat man da,durch entbehrlich zu machen gesucht, daß man eine Vergleichung mitallgemein bekannten Gegenständen einführte. So dicnr die Breite desDaumes einer gewöhnlichen Mainishand (ein Zoll, jwllox) zur Be-zeichnung der Länge besonders größerer Individuen. Die halbe Läng»zeigt das Beiwort halb (lllmlllius) an, dessen man sich allgemein inallen Fällen bedient, wo man die halbe Größe bezeichnen will. Sosagt man: üimiäio minus, halb so groß; ilimläio mssilz, um dieHälfte größer; äimlüio lalius, um die Hälfte breiter, u. s. f. — Ganzin demselben Sinne wendet man die Verglcichungs-Zahlwörtcr triplox,ljuuilruplex rc. an; so bedeutet triplo-mlmis, ein Drittel so groß;triplo-majus, dreimal so groß; yuailruplo-minus, ein Viertel so groß;yllaäruplo-m^u!-, viermal so groß. Auch luiucuvlex und «extuxlexwerden so, wiewohl selten, gebraucht.
§. - 42 .
Die gleiche Größe zeigt das Beiwort oogualis an, eine bedeuten,dere Größe bestimmt man im Allgemeinen, ohne genaue Angabe, auchwohl durch die Ausdrücke suporaus und exeoäous. Vollkommenschwankende Größcn-Verhältnisse bezeichnet man, eben so, wie bei derVeränderlichkeit des Kolorits, durch die Wörter variabilis, mutabili».
Vl. Anheftung, Richtung.
§. ä3.
Da die Znsektcn nur wenige, und noch dazu auf einerlei Weisean denselben Stellen befestigte, äußere Organe besitzen, so kann überihre Anheftung und Richtung nur wenig Allgemeines angeführt wer,den. Es kommen indeß auch hierbei einige Erscheinungen von großerAllgemeinheit vor, welche jetzt berührt werden sollen.
§. L-4.
Die Anheftung ist doppelter Art. Angewachsen (aäustuw) heißensolche Theile, die als eine unmittelbare Fortsetzung des Grundes, aufwelchem sie ruhen, zu betrachten, mithin für sich unbeweglich sind.Eingelenkt (aotieulatum) nennt man Theile, welche nur durchweiche, häutige Bildungen, als Sehnen u. dergl. m., mit dem Körperin Verbindung stehen, und einer mehr oder weniger freien Beweglich,keit sich erfreuen.
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