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Zehntes Kapitel. Kcrf und Menschen.
mipteren bilden müsseir. ?etlie»lu8 ilninoiiles des Fabricius istohne Zweifel dasselbe Thier, und nach solchen Berichten von unvoll,kommener Verwandlung z» den Lausen von ihm schon gezogen. *)
Außer den Flöhen ist noch die Bettwanze (Aeanlliia IoLluI.nu,als Schmarotzer des Menschen bekannt. Wir finden sie inden Fugen der Bettstellen, besonders in größeren Städten nicht selten,und können sie dort, wo sie sich einmal eingenistet haben, nur mitMühe durch große Sorgfalt und Reinlichkeit wieder vertreiben. DenTag über sitzen sie ruhig und nur des Nachts im Schlafe fallen sieden Menschen an. Gegen Morgen ziehen sie sich in ihre Schlupf-winkel zurück, und begleiten nicht, wie die Flühe, auch am Tage denMenschen, zwischen den Kleidern und dem Leibe sich aufhaltend. Siesind empfindlich gegen allerlei Gerüche, z. B. Citronensäure, Schweißvon Pferden, Assa toeticla, Schwefel u. dergl., und lassen sich durchdiese auf einige Zeit verscheuchen.
Außer diesen beständigen Schmarotzern giebt es dann noch einegroße Menge von Kerfen, die als Blutsauger durch ihre Stiche denMenschen belästigen. Dergleichen sind die ächten Mücken (tluliees),die Gattungen Iwralopogon und 8ü»»1ia (zu welcher aller Wahrschein-lichkeit nach die Mosguitos gehören, wenn nicht dieser Name ohneUnterschied alle kleinen stechenden Zweiflügler bezeichnet, und daher inverschiedenen Gegenden sehr verschiedenartige Thiere zusammenfaßt),die Tabanen (besonders und llaLmaloziats) und die Stech,
fliegen (8>c»nox)'!-). Von den ächten Mücken giebt man gewöhnlichan, daß nur die Weibchen stechen, allein diese Angabe ist unrichtig,die Männchen sieht man freilich seltener, weil sie gleich nach der Be-gattung wieder sterben, doch stechen sie, wie ich selbst gesehen habe,eben so gut, als die Weibchen.
Zu den ächten Schmarotzern der Kerfe werden auch bisweilen mancheLarven gezählt, weil man sie in einzelnen Fällen unter den Abgängen desMenschen beobachtet hat. Kirby führt in seinem klassische» Werke mehreresolcher Falle aus (1. Bd. L. Brief), woLarven theils durchBrechcn, theilsdurch den After ausgeleert wurden. So hat man die Larven von llTliolniomolilvr, von Dermostes (laräarlns?) Und von Schmetterlingen, selbstvollkommene Käfer, z. B. Mclocn, durch Brechen abgehen sehen. Nacheiner älteren Mittheilung (bei Kirby a. a. O.) soll einmal eine Larvevon der Länge eines Fingers aus der Nase eines jungen Menschen,der lange Zeit an Kopfweh litt, abgegangen sein. Nach Azara
*) 8)'-tema .4cNÜl.iwn,ur x>k>Z. A41- 4.