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Schnabelkerfe. Rhynchota / von Hermann Burmeister
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Erste Ordnung. Schnabclkcrfc (lik^ncliola).

20. (71.) Gatt. I.V844i,^. «ut»»'.

Mit dieser Gattung beginnt die Reihe der Lcuchtzirpen, deren Flü-gel, besonders die oberen, mehr weniger pergamenlartig beschaffen sind,von vielen Adern durchzogen werden, unter denen man am Grundemehrere Hauptadcrn bemerkt, deren Acstc gegen die Spitze in ein höchstfeines Netzwerk kleiner quadratischer Zellen zerfließen. Gewöhnlich istdies Hintere Drittheil der Obcrflügcl zarter gebaut und häutig, währenddie übrigen zwei Drittheile mehr hornig sind. Von den etwas kür-zeren Unterfiügeln gilt dasselbe. Außerdem stimmen die Gattungen inder Größe des zweiten Fühlergliedcs übcrein, welches hier ei- oder ku-gelförmig und überall von kleinen körnigen Warzen bedeckt ist, an derStelle aber, wo die Borste entspringt, eine merkliche Vertiefung hat-Auch zeigt sich am Grunde des ersten Fühlergliedcs eine ringförmigeWulst der Wangen , welche man nicht für ein eigenes Glied halten darf.Alle besitzen 2 große Nebcnaugen. Ferner sind die Beine und derSchnabel bei allen gleich gebildet; dieser sehr lang, jene ziemlich groß,Schenkel mehrkantig, Schienbeine dreikantig, die Hinteren mit Dornenan der Außenkante; Füße dreigliedrig, bei den vorderen das erste undzweite Glied sehr klein, das dritte viel länger; an den Hinteren das ersteGlied sehr groß, das zweite am kleinsten, beide, wie auch die Spitzedes Schienbeins, auf der Unterseite mit einem Dorncnkranz. Krallenam Grunde breit, mit einer zahnartigen Ausrandung.

Die fünf Gattungen unterscheiden sich durch die Bildung desKopfes.

Bei I^5kra ist der Scheitel schmal, Vordcrrand wie der Hintereausgcbogcn, so daß die Mitte am schmähten ist. Stirn breit, quadra-tisch, in der Mitte etwas vertieft, ohne Leisten; die Seitenkantcn auf-geworfen; der Clypeus durch eine undeutliche Furche abgesondert, drei-seitig. Die Augen groß, von unten betrachtet wie gestielt. ZweitesFühlerglicd kugelförmig. Flügel in der Ruhe abwärts gerichtet, fastum den Leib geschlagen.

Zm Königl- Museum finden sich 6 Arten aus Brasilien .

Die Einen haben einen Dorn über jedem Auge.

1. I,. /»ata. kronlis rnarginibus genis rmogun sangui-

neig, alis albo-piinetatis. I.ong. eorp. 8"'.

Olcaela lauaia 8. 7V". / 2. 711. 42. Liick. l.A-. 163. l'ulg. lan. 0/-1-. 1/ 573. 32. <7-c. t«L.I0.

/. 49. D. Gcrmar in ^--c/ckv // 2. 52. 2.