Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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Die Trappe, 13

en und denkt daher nie auf Vertheidigung gegenihre Feinde. Auch in der weitesten Entfernung er-greift sie, sobald sich der Mensch sehen laßr, soschleunig die Flucht, als wäre er ihr schon aufdemNacken. Das geringste Neue und Ungewohntemacht dem schüchternen Thiere Sorgen, und läßt esauf seine Rettung denken. Inzwischen hat die Na-tur für die Sicherheit der Trappen eben nicht stief-mütterlich gesorgt, und ihnen scharfeSinnen,dauer-hafte Flügel und treffliche Lauffüße gegeben, mitdenen sie sich so schnell aus dem Staube machen, daßes selbst dem Windhund sauer wird, sie einzuhohlen.Der Flügel bedienen sie sich zur Flucht weit seltnerals der Fuße. Sie haben aber alle diese Mittel zuihrer Rettung sehr nöthig, und oft nützen auch dieseihnen nichts, weil sie die hohe Ehre genießen, zurhohen Jagd zu gehören, bey der es immer etwasschnell hergehc. In dieser Schule ist ihnen vermuth-lich der unüberwindliche Abscheu-vor Huirden einge-.prägt worden. Sie sehen und fliehen ist Eins. ZumPferde haben sie weit mehr Zutrauen, gewiß darum,weck der gute Ackergaul sich wenig um sie beküm-mert,und ihnen manchesMahl in seinemMiste halb.verdaute Körner zurücklaßt. Aber eben dieses Zu-