Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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1 6 Der Trappcnzwerg.

hat weder die langen Bart- noch Kopffcdern der gro-ßen Trappe. Seine Scheikel ist schwarz mit rost-farbigen Strichen; die Schläfe und Kehle roihlichweiß und schwarz gefleckt; der Hals schwarz, undbey dem Männchen mit zwey weißen Halsbänderngeziert; der rostfarbige Rücken dunkelbraun gea ri-chelt; 'die Schultern, die Flügcüdcckfederu, die Flu-gelränder, so wie auch der Unterleib weiß; derSchwanz in der Mitte schwarz, übrigens aberschwarz und weiß gefleckt.

Im Aprill kommen die Trappeuzwcrge in gro-ßen Schare» in ihrem Sommeraufenthalte an.Steinige, mit Klee und Luzerne besäte Acker sindihnen am fte&ficu Im Junius legt das Weibchen,deren nichrere sich mit einem Manne begnügen,35 glänzend grüne Eyer auf die bloße Erde hin.So listig und argwöhnisch die Trappenzwergeauch sind, so weiß man doch inFrankreich, per;mit-telst ausgestopfter Weibchen, die Hähne zu f ngen.JhreVerschlagenheit hak sie auch an mchrerenOrtcuzum Sprichworts gemacht. Sobald sie irgend eineGefahr zu vermuthen Ursache haben, so machrn siesich geschwind aus demStaube, und fliegen ganz na-he an der Erde hin zwey bis drey hundert Schritte.