Da§ HauShuhm
sanftere Sitten übergegangen. D a m p j e r war derErste, der den wilden Stammhahn (12) in In dien auf Pulo Condor entdeckt hat. Seine Farbeist ein Gemische von rvthbraun, grau, gelb undgrün, und an den Spitzen der Hals - und Flügelfe-dern bemerkt man flache, hornichtc Blattchen. Erist nicht so groß, als der Haushahn gewöhnlich wird,der nie Nahrungsmangel hat, was bey den in derFreyheit lebenden doch zuweilen der Fall ist. AufBäumen ist fein Aufenthalt. Vergleicht man denwilden Stammhahn mit unserm zahmen Geflügel,das in der ganzen alten Welt und sogar auf denSüdsee-Inseln gegenwärtig in Menge lebt, nachAmerika aber erst durch die Spanier versetzt wordenist; so sieht man, welchen Einfluß das häusliche Le-ben nach und nach auf die Geschöpfe hat. Doch ister bey Vögeln bey weitem nicht so auffallend, alsbey einigen Säugethieren-
Ein ansehnlicher Kamm von hochrother Farbe/«nd zwey solche Lappen am Untertheil des Schna-bels schmücken den Haushahn und seine Henne.Doch finden sich in der Form und Größe derselbenungemein viele Verschiedenheiten, wie z. B. die Ver?gleichung des Haushahnes (13) mit dem Engli«, C 3