52 Das Haushühn.
gcfahr iZ Monathen haben sie ihr vvllkommncsWachsthum erreicht. Zu Fortpflanzung ihres Ge-schlechts taugen sie aber schon früher.JhrAlter könn-ten sie auf2v und mehr Jahre bringen, wenn nichtvielen Tausenden, ja Millionen, die Menschen es garsehr verkürzten. Auch Krankheiten sind sie häufigunterworfen. Bald quält sie der Pips, wenn dieDrüsen sich verstopfen, und die Zungenspitze hartwird; bald haben sie die Darre, wenn die Fettdrüseüber dem Schwänze sich verhärtet. Ein anderesMahl leiden sie au der Verstopfung , oder am Zip-perlein, oder sie bekommen steife Beine, oder einengefchwollnen Kröpf. In der Mauserzeit müssen siewärmer gehalten und sorgfältiger gefüttert werden.Man kann mit jedem Huhn den oben bey den wal-schen Hahne angeführten Versuch machen, daß esunbeweglich stille liegen bleibt, wenn man ihm ei-nen dicken Strich mit Kreide vor denSchnabel zieht.Nur muß man ihm den Kopf wohl niederdrückenund auch, nachdem der Strich schon gemacht ist, dieHand einige Minuten auf dem Kopfe lassen. Die-ses Gefühl des Drucks, verbunden mit dem Anblickdes Striches, überredet das Thier, es liege ihm einPalken gufdem Kopfe. Jetzt darf man sich immer