Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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Die Taubk.

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nach Willkühr vermehren kann, ungerechnet Viel-^fällig sind die Dienste, die den Tauben ihr Schna-bel thut. Er ist der Löffel, mit dem sie ihren Unter-halt schöpfen, die Hand, die sich das liebende Paarzur Versichrung des ehelichen Bundes reicht. Mitihm bauen sie ihr Nest, ätzen jhrcJungen, und putzensich, indem sie die verwirrten Federn in Ordnung le-gen. Mit ihm reinigen sie sich von Jnsectcn, undwehren sich gegen ihre. Feinde. Der runde Kopf istbald glatt, bald mit einer Schncppe, bald mit. ine.nSchleyer oder einer Perrücke geschmückt. Die Auge»"sind platt und mit einem dünnen Häutchcn versehen,womit die Tauben, ohne die Aügenlieder zuzuschlie-ßen, das Auge bedecken können. Der Hals und dieBrust haben gemeiniglich kostbare Farbenspielun-gen, wenn das Gepräge der Natur noch nicht ver-wischt worden ist. Die Tauber haben kürzere Hälseund längere Füße, als die Täubinnen. Von außer-ordentlicher Beweglichkeit ist der aufwartsgehendeBürzel. Immer werden die Lauben, wenn sie ba-den, erst ihre Federn in Ordnung bringen und dannaus ihrem Ohl-Magazin etwas hohlen, um ihr Ge-fieder dadurch gleichsam zusammen zu leimen, undihm die nöthige Schlüpfrigkeit zu geben. Andere

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