Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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IZ4 Die Ringeltaube.

chen Geberden, wie mehrere sogenannte Zittertau-ben zu machen pflegen, entfaltet.

Eine eigne, für sich bestehende Art, nicht Spiel-artder Haustaube, wie alle bisherigen, ist die R i n-ge l taub e (C.Palumbus ,lePigeonramier,lpol^Schlag - Ploch - Kohltaube 54), die sich mit jenenfreiwillig nicht vermischt. Sie liebt volle Frey-heit, und lebt von Fichten-Tannen-und Kiefern-samen, Getreide, Beeren, Bohnen, Eicheln undkleinen Schnecken. Nach Gaudelouppe haben diereifenKörner desCampeche-BauMes eine ungeheureMenge Ringeltauben gelockt> deren Fleisch vondieser Speise sehr fett und gewürzhaft wird. Wennsie satt sind, so kann man unter die dichten Haufenso oft schießen, als man will. Sie hüpfen bloß vonZweig zu Zweig, und schreyen bey dem Falle einesihrer Bruder laut auf. Unter den einheimischenTauben ist die Ringeltaube die größte, und hateinen etwas wilden Blick. Ein weißer, an derKehle offner Halbmond um den Hals, den gold-Arüne Federn umgeben, ein blaues, mit Aschgraugemischtes Gefieder, eine zumahl bey dem Tauberhochrothe Brust, ein schmutzig weißer Unterleib,Flügel und Schwanz mit weißen, bläulichen und