i6o Dre Saatkrähe.
Mitglieder dieser Gattung, einen am Ende befie-derten Schnabel gehabt, diese Federn aber durchFultcrsuchen so abgestumpft, daß dieß nun ein Erb-fehler aller geworden.
In ungeheuern Gesellschaften, wahrscheinlichum dem Raubvogel Respekt einzuflößen, halten sichdie Saatkrähen zusammen. Wenn ein Flug solcherunbestellten Schnitter aufeinen Acker fallt, so kannman sich vorstellen, daß es ohne beträchtlichen Scha-de» nicht abgehe. Inzwischen nehmen einige sie ge-gen den Vortpurfder Schädlichkeit in Schutz, undbehaupten, sie seyen durch Vertilgung viclerMillio-uen Jnsecten, Larven, Würmer, und der so verderb-lichen Kornmadcu höchst nützlich. Wirklich gehenauch sie fleißig hinter dem Pfluge her, und lesen dieseauf. Sie setzen sich auf den Rücken der Schweine,und fressen die Feldmäuse, die sie aufwühlen. Außerdem schon gcnatinten, dienen ihnen alle Getreidear-ten, auch Erbsen und Kohlpflanzen, im Winter aberAas und das, was sie im Miste finden, zur Nahrung.Höchst merkwürdig ist es, daß wenn irgendwo sichschädliche Raupen in so ungeheurer Menge sehenlassen, daß sie ganze Wiesen kahl zu fressen drohen,und der Aberglaube schon von Zornruthcn des Ewi«