Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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»84 Der Paradiesvogel.

gen geraden, bey andern etwas gekrümmten Schna-bels. mit sammetartigen Federn bedeckt. Sehr langund gewöhnlich von schönen Farben sind die Federnin den Weichen. JhrVaterland ist sehr eingeschränkt;Neu-Guinea ihreHeimath, von wo aus ste nach denMolukischcn und den benachbarten Inseln streichen.Bey den meisten sind die Augen und Köpfe seheklein. Ihres guten Fluges wegen heißen sie auchdie Schwalben von Ternate.

Meistens nup dem großen Paradiesvogel(P. apoda 82) widerfuhr die Eyre, daß mau ihmdie Füße absprach, weil ihre mcrkllchcGröße, sowohlbeym Putze als beym Einpacken, nur das Gewichtvergrößerte, und mehr verunstaltete, als zierte.Dem Körper nach ist dieser Vogel nicht größer alsein Stahr, allein sein Gefieder gibt ihmeineu grö-ßern Umfang. Blaßgoldfarben ist der obere Theilseines Kopfes und Halses-, au den Seite» und derKehle aber schwarz mit grünlichem Glänze, und diean dieser Stelle gerade aufstehenden, steifen unddichten Federchen bilden einen wahren Sammet.Der Leib ist oben heller, unten dunkler kastanien-braun, und seidenartig fein anzufühlen. Sehr selt-sam ist das Gefieder am Hintern Thctle des Leeoes.