Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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202 Der Guckguck.

mit ihrem Manne, den sie herbey ruft, «m den sowillkommncn Fremdling herum, urd wirft, waszum Erstaunen ist, von ihren eigncnEyern welcheaus dem Neste, wenn ihr das Guckgu-ksweibchennicht selbst schon darin vorgekommen ist, damit es jadem anvertrauten nicht au hinreichendem Patze undWärme fehle. In den Händen dieser wohlthätigenAmme ist nun das Ey sicher aufgehoben. Da ist,auch wenn in Abwesenheit des Nestbesitzers allesdas vorging, keine Spur von Verdruß, einenun-vermutheten Erben zu finden, wahrzunehmen, rdauch der Gemahl läßt fichs ganz gern gefallen.Gewöhnlich geht über dem Fündlingc die Pflege derleiblichen Kinder verloren, und geiueiniglich in sechsTagen sterben diese, wcildieGeftäßigkeildcsStief-sohnes die ganze Zeit und Kraft der gutherzigen Al-len fordert, die gegen jene sichtbar kälter als gegendiesen sind. In einem entfleischten Pferdeschedelfand einst ein Jager Rothkehlchcncyer und einGuek-gucksey. Das Rothk.hlchen brütete alle aus, aberbald fand man ldic leiblichen Kinder todt vor demNeste liegen, so daß die Mutter immer über diese denWegnehmen mußte, wenn sie durch )ie Augenhöhleab und zustog, ihrem angenommenen Kinde Futter