2 5° Der Seidenschwanz.
sierlich beysammen wohnen. Schwer fällig geht derSeidenschwanz zu seinem Freßliyqe, nimmt täg-lich so viel zn sich, als seine ganze Schwere bereit,gibt es halb verdaut von sich, und frißt es heiß.hungrig noch einmahl. Ein elendes, verwirrtesZwitschern, zi, zj, ri, ist all sein Dank für B, or unoWohnung In der Freyheil sindJnücten und Bee-ren seine Nahrung. Boa Weinirauden ist er eingroßer Freund, und denWachholdcrbusch verlaßt ernicht eher, bis ereeinabgeleertist. SeinFleifchisteßbar und aus seinen Federn wissen die Fcdcrschmn-cfer ganz artige Stränßchen zu machen.
Der Aberglaube hat sich mit diesem Vogel vielzn schassen gemacht. Man sah in der Ankunft die-ser Emigranten ci'iieu sichern Darbothen von Krieg,Hunger und Pest. Um wenigstens das letztere zaerklären, gab man vor, sie brachieii Gift mit sich.Allein mit ihrem Einfluß in dieCabinctte der Gro-ßen, wo Kriege beschlossen werden, wollte es denscharfsinnigen ErNarern gar nicht gelingen, wennsie auch mit der Pest fertig zu seyn glaubten. Wohluns, daß wir einmihl so weit sind, daß solche in derThat kindische Behauptungen unsreRuhe nicht mehrstören können!