Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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2 qo Der Bergfink.

und läßt ßch auch in Deutschland da Dieb?)-, wo eSBucheicheln gibt. Er hat Fein best mwtesZie! seinerReise, und scheint besonders vom Schnee abzuhän-gen. Ungeheure Schwärme zerstreuten sich im De-cember »7/L denTag über in den WürteuibergischenFeldern und Wäldern, und ließen ihr Nachl-Luar.licr, das sie alle Abende in einem Thale am Rhei nenahmen, reichlich mit Mist bedeckt. In Lothringen waren sie 9Jahre vorher in so dichten Scharen an-gekommen, daß mau jede Nacht 7000 mit Stangentodtschlug; dann auf sie zu schießen hielt man nichtder Mühe werth. Und doch blieben sie, bis ein tie»ser Schnee sie verscheuchte. Außer Buchrichcln fres-sen sie allerley Gesäme. Ihr Gesang ist ein unmc-iodisches Eulen, und Katzengekrächze; doch sind sienicht ohne Talent zurNachahmung besserer Sänger.Sie nisten immer nur in nördlich?» Ländern. IhrGefieder ist schön. Kopf und Rücken sind glänzendschwarz und gelblich eingefaßt; die Brust und diekleinern Flügeldeckfedern orangcgelb; die innernhochgelb; dieoordern Schwungfedcrndunkelbraun;der gabelförmige Schwanz schwarz, und weiß ei»,gefaßt. Um der nicht unangenehmen Bitterkeit ihresFleisches willen fangt man sie auf Vogelherden.