V o r r e d e.
XVII
Jetzt habe ich das Vergnügen, die gegenwärtige vonmir besorgte Ausgabe der Scheel l’c h e n Werke demPublikum zu überreichen, freilich nicht auf geglättetesSchweizerpapier, wie ich wünschte, aber doch aus eingutes Schreibpapier (nemlich für die Herren Pränume-ranten) und mit sehr guten neuen Lettern gedruckt. Gernhätte ich die Kosten dabey nicht gescheuet, Scheele’sBildnis vorzusetzten, aber ein Gemälde von ihm zu bekom-men, war mir unmöglich.
Hätte ich bey dieser Ausgabe, meinem ersten Planegemäs, eine genaue chronologische Folge beobachten wol-len, so hätte die vortresliche Abhandlung über Lustund Feuer, (um eine so viel wie möglich gleiche Bogen-zahl zu beobachten,) in zwey Bänden zerstückt werdenmüssen: das wird Entschuldigung genug für mich seyn,dass ich ihr einen Band allein gewidmet habe. Die übri-gen Abhandlungen und kleinen Aufsätze, wird man dage-gen ganz chronologisch geordnet finden. Mein Plan wares erst, den Aufsätzen mehrere Anmerkungen mitzuthei-len als geschehen ist, aber der wohlfeile Pränuinera-lionspreiss, der mich auf eine gewisse Anzahl von Bogeneinschränkte, machte mir dieses unmöglich.
Die mehrsten Anmerkungen hat die Abhandlungüber Luft und Feuer erhalten. Dieses Meisterstück lie-fert uns zugleich einen sehr deutlichen Beweis, wie sehrder berühmte Scheele die Kunst besass, Beobachtungenanzustellen; sie liefert uns die deutlichsten Beweise, dasser als der erste Schöpfer des antiphlogistifchen Systems an-gesehen werden muss, welches man jetzt Herrn Lavo Hier
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Scheele’» phys. - ehern. Schrift. I. Band.