jo II. Chemische Untersuchung
Eisens im grünen Flussspate anzeigte, dessen ich michzu den vorhergehenden Versuchen (§. 5 . und 6 .) be-dient hatte; so machte ich einen ähnlichen Versuchmit weissem Flussspat, den ich vorher, mit Vitriolölverbunden, in einem Tiegel kalzinirt hatte; hier gababer die Blutlauge kein Berlinerblau, und es mussalso die Farbe des grünen Flussspates, vorn Eisenge-halte abgeleitet werden.
§• 9-
Der mit deflillirtem Wasser ausgelaugte Rückstandaus der Retorte C§• 7-) wurde zu wiederholtenmalenso oft mit Regenwasser gekocht, als dieses noch etwasdavon auflosste, bis nehmlich aus dem zuletzt damitgekochten, durch Laugensalz nichts mehr gelastetwerden konnte; wozu in allem sieben Kannen ver-braucht worden waren. Das unaufgelösst gebliebene,welches den vierten Theil des Ganzen ausmachte,wurde zerrieben, und so lange mit Vitriolol destillirt,bis letzteres ganz verdunstet war; die Masse schwollhierbey beträchtlich auf, und es entwickelten liehwieder viele fressende Dünste. Nach Beendigung die-ser Arbeit, und nachdem das Gefäss abgekühlet war,wurde die Masse herausgenommen, fein pulverisirt,und mit reinem Wasser gekocht, wobey sie sich gänz-lich auflosste. Da ich ätzenden Salmiakgeist zu die-ser Lauge gofs, so wurde nichts daraus niedergeschla-gen; Weinstßinlaugensalz fastete aber daraus eineVoltkommne Kalkerde, und eine Kanne Flüssigkeit,aus der sich der gefällete Kalk abgesetzt hatte, Z-tb